Grafik-Dossier: Fernwärme und Erneuerbare Wärme in Deutschland
Im Jahr 2025 wurden rund 210 Milliarden Kilowattstunden des Endenergieverbrauchs für Wärme und Kälte aus Erneuerbare Energien gewonnen. Trotz Zugewinnen bei den einzelnen Energieträgern hatten die Erneuerbaren Energien insgesamt nur einen Anteil von 19 Prozent am gesamten Wärme- und Kälteenergiebedarf in Deutschland (ohne Strom). Bei der Wärmeversorgung ist daher mit Ausnahme des zunehmenden Bestands an Wärmepumpen nach wie vor keine ausreichende Dynamik bei der Energiewende zu verzeichnen. Der Wärmebedarf bleibt witterungsabhängig hoch und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ungebrochen. Im Bereich der Nah- und Fernwärmeerzeugung in Deutschland hatten die Erneuerbaren Energien im Jahr 2025 einen Anteil von 20 Prozent. Auch hier entfiel der größte Anteil auf die Biomasse, z.B. Biogas, Holzenergie oder Stroh. Zunehmend werden jedoch unvermeidbare Abwärme und "übrige Energieträger im Sinne des Wärmeplanungsgesetzes" genutzt (17,4 %). Der Beitrag von Erd- und Umweltwärme und Solarthermie muss noch deutlich ausgebaut werden. Ein wichtiger Baustein der Energiewende ist auch die gezielte Nutzung von Strom aus Wind- und Solarenergie, z.B. durch Power-to-Heat-Anlagen. Hierzu enthalten die Statistiken jedoch keine Angaben.
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