2. Mehr Bürger*innen-Beteiligung

jens-johnsson-oatYheJMm9E-unsplash_72dpiMit Erneuerbaren Energien können alle Bürger*innen Kraftwerksbetreiber*innen werden. Ohne die Förderung der Erneuerbaren Energien wäre das nicht möglich. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder das Marktanreizprogramm machen Investitionen leichter - durch eine garantierte Abnahme des Stroms oder durch Zuschüsse beim Kauf einer erneuerbaren Heizung.

Mit einer Solaranlage, einer Holzpelletheizung oder einer Wärmepumpe wird das eigene Haus zum Strom- und Wärmeerzeuger. Aber auch ohne Eigenheim kann man sich an der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen beteiligen: Bürgerwindparks oder Bürgersolaranlagen beispielsweise erlauben es, auch niedrige Beträge anzulegen. Immer beliebter werden Energiegenossenschaften, bei denen man mit überschaubaren Beträgen Mitglied werden kann. Schon ab einer Beteiligung von 50 Euro können sich Bürger*innen an Erneuerbare-Energien-Projekten beteiligen. Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter funktioniert schnell und einfach. Nachbar*innen, Freund*innen und Familie werden so zu „Investoren“ in eine nachhaltige Energieversorgung vor Ort.