2. Mehr Bürgerbeteiligung

Mit Erneuerbaren Energien kann jeder Bürger Kraftwerksbetreiber werden. Ohne die Förderung der Erneuerbaren Energien wäre das nicht möglich. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder das Marktanreizprogramm machen Investitionen leichter - durch eine garantierte Abnahme des Stroms oder durch Zuschüsse beim Kauf einer erneuerbaren Heizung.

AEE_Erneuerbare_Energien_in_Buergerhand_2016_Jan18_72dpiMit einer Solaranlage, einer Holzpelletheizung oder einer Wärmepumpe wird das eigene Haus zum Strom- und Wärmeerzeuger. Aber auch ohne Eigenheim kann man sich an der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen beteiligen: Bürgerwindparks oder Bürgersolaranlagen beispielsweise erlauben es, auch niedrige Beträge anzulegen. Immer beliebter werden Energiegenossenschaften, bei denen man mit überschaubaren Beträgen Mitglied werden kann. Schon ab einer Beteiligung von 50 Euro können sich Bürger an Erneuerbare-Energien-Projekten beteiligen. Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter funktioniert schnell und einfach. Nachbarn, Freunde und Familie werden so zu „Investoren“ in eine nachhaltige Energieversorgung vor Ort.

Der Wandel von einer zentralen Energieversorgung in Großkraftwerken hin zu kleinräumig verteilten Anlagen, die Strom und Wärme produzieren sowie Mobilität sichern, kann Leitbild einer künftigen Energiestrategie sein. Welche Art und welches Maß von dezentraler Versorgung erstrebenswert ist, welche Chancen und Aufgaben mit dieser Entwicklung verbunden sind, zeigt die Broschüre "Kraftwerke für Jedermann"