3. Fairer Wettbewerb

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Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte im Jahr 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem Jahr 2020 um 11,7 % und machte einen Anteil von 57,6 % an der gesamten Stromerzeugung aus (2020: 52,9 %). Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien sank dagegen um 7,6 % auf einen Anteil von 42,4 % (2020: 47,1 %).

Eine zentrale Rolle für die Förderung von Erneuerbaren Energien spielt das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), welches im Jahr 2000 verabschiedet wurde. Dadruch sind die Kapazitäten zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland in der Vergangenheit stark gewachsen. Ausnahmen sind die Wasserkraft, die über kaum Ausbaupotenziale verfügt, sowie die Geothermie, wo die großen technologischen Durchbrüche bei der Stromerzeugung noch auf sich warten lassen. Windenergie- und Photovoltaikanlagen machen den Löwenanteil installierten Leistung der Erneuerbaren Energien aus.