6. Wirtschaftskraft durch Investitionen

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Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet stetig voran. Im Jahr 2017 führte das zu insgesamt 16,2 Milliarden Euro Umsatz durch den Betrieb von Erneuerbaren-Energien-Anlagen. Dies ist eine Steigerung um über drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es gilt, diese positive Entwicklung weiter voranzutreiben mit Hilfe von Investitionen.

Nach Berechnungen der AGEE-Stat im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums wurden im Jahr 2017 in Deutschland insgesamt 16,2 Milliarden Euro in die Errichtung von Erneuerbare-Energien-Anlagen investiert. Bei den Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen dominiert die Windenergie mit 11,0 Milliarden Euro deutlich. Die Solarenergie ist mit 2,3 Milliarden Euro auf dem zweiten Platz. Weitere wichtige Bereiche der Investitionstätigkeit waren die Bioenergie und die Nutzung von Erd- und Umweltwärme.

Jeder Euro, der vom Staat in Erneuerbare Energien investiert wird, löst ein Vielfaches an privaten Investitionen aus. So wird mit dem Marktanreizprogramm (MAP) die Anschaffung von Erneuerbare-Energien Anlagen im Wärmemarkt gefördert. Dazu gehören Wärmepumpen, Solarkollektoren oder Holzheizungen. Jeder MAP-Fördereuro führt zu rund 8 Euro an zusätzlichen Investitionen. Diese schaffen Wertschöpfung vor Ort, die der gesamten Volkswirtschaft zugutekommt - in Form von Einkommen, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen.

Von der Wertschöpfung, die solche Investitionen auslösen, profitieren neben den Anlagenproduzenten im In- und Ausland auch kleine und mittelständische Zulieferbetriebe, das lokale Handwerk, die Land- und Forstwirtschaft sowie die Allgemeinheit über Steuerzuflüsse.