Teilnahme & Bewerbung

Möchten Sie als Kommune oder Betreiber*in einer Biogasanlage die lokale Energiewende aktiv mitgestalten? Dann bewerben Sie sich jetzt!

LKFlex unterstützt Kommunen und Biogasanlagenbetreiberinnen dabei, Biogas flexibel einzusetzen und in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren. Im Rahmen des Projekts erhalten Sie fachliche Begleitung, Austausch mit Expert*innen und die Möglichkeit, praxisnahe Konzepte für Ihre Region zu entwickeln.

Bewerben Sie sich bis zum 31.03.2026 und werden Sie Teil eines bundesweiten Netzwerks für flexible Energieversorgung.


Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten, die Ihnen bei Ihrer Bewerbung weiterhelfen.


FAQ

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Das Projekt LKFlex bringt Landwirtschaft und Kommunen für die dezentrale Energiewende zusammen. Als flexibel einsetzbarer Energieträger kann Biogas Schwankungen in der Stromversorgung ausgleichen und zugleich einen wichtigen Beitrag zur Wärmeversorgung leisten. Im Projekt werden passgenaue Konzepte entwickelt, um Biogasanlagen zu flexibilisieren und in die kommunale Wärmeplanung zu integrieren. Auf diese Weise kann die Landwirtschaft aktiv zur Energiewende und zur Versorgungssicherheit beitragen.

Wann und von wem wird das Projekt umgesetzt?

Das Projekt läuft von Dezember 2025 bis November 2028 und wird vom Netzwerk Flexperten und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) durchgeführt. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). 

Welchen Nutzen haben die Teilnehmenden und warum sollten wir uns bewerben?

Teilnehmende erhalten kostenfreie Unterstützung bei der Entwicklung individueller Konzepte sowie fachliche Begleitung. Neben zukunftsfähigen Lösungen für Biogasbetriebe, soll so die kommunale Wärmeplanung optimiert werden. Zudem erhalten die Teilnehmenden bundesweite Sichtbarkeit.

Was bedeutet die Teilnahme konkret für die Kommunen und Biogasbetriebe?

Die Konzepterstellung erfolgt über 24 Monate. Die teilnehmenden Kommunen und Betreiber*innen erhalten in drei Workshops vor Ort professionelle Unterstützung. Zu Beginn wird die Ist-Situation mit Bedarfen und Potenzialen analysiert. Weitere Akteure aus Verwaltung, Politik und lokaler Wirtschaft können im zweiten Workshop miteinbezogen werden, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Im Abschlussworkshop werden die Konzepte final vorgestellt.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Teilnahme erfüllt sein?

Deutschlandweit können sich Biogasanlagenbetreiber mit ihren örtlichen Kommunen bewerben.

Welche Verpflichtungen gehen mit der Teilnahme einher?

Die Teilnahme über die gesamte Laufzeit des Projekts und an allen drei Workshops wird vorausgesetzt. Während dieser Zeit muss auf beiden Seiten – in der Kommune und beim Anlagenbetreiber – eine feste Ansprechperson vorhanden sein, die über die notwendigen zeitlichen Kapazitäten verfügt. Zudem wird die Bereitschaft vorausgesetzt, aktiv am Konzept zu arbeiten, sich an begleitenden Veranstaltungen zu beteiligen und die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts zu unterstützen.

Wie können wir uns bewerben?

Bitte das Bewerbungsformular ausfüllen und an s.engesser@unendlich-viel-energie.de senden. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2026.

Wie erfolgt die Auswahl der Landwirtschaft-Kommunen-Paare?

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden alle Bewerbungen gesichtet und bewertet. Die Auswahl erfolgt durch einen Projektbeirat. Dabei soll die Akteurslandschaft möglichst breit abgebildet werden.

Wir wurden ausgewählt – was passiert dann?

Nach Klärung der Formalitäten findet eine gemeinsame Kick-off-Veranstaltung statt. Die ersten Workshops starten voraussichtlich im Herbst. Im Zeitraum 2027/ 2028 erarbeiten die Landwirtschaft-Kommunen-Paare in den Workshops die Konzepte. Die Termine finden in enger Abstimmung mit den Teilnehmenden statt.

Wir wurden nicht ausgewählt – können wir trotzdem profitieren?

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden regelmäßig Inhalte und Eindrücke aus dem Projekt veröffentlicht. Zudem werden verschiedene Werkzeuge zur Informationsvermittlung erstellt. In mehreren öffentlichen Veranstaltungen werden die Projekterkenntnisse auch weiteren Interessierten zur Verfügung gestellt.


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