Politikinstrumente für die Verkehrswende

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Die Energiewende im Verkehr kommt bisher nicht in Fahrt. Die wesentlichen Hindernisse für den Umstieg auf Erneuerbare Energien im Verkehrssektor sowie politische Instrumente, um sie zu überwinden, untersucht die Internationale Energieagentur, IEA, in ihrer Ende 2015 veröffentlichten Studie „Driving renewable energy for transport“. Die Untersuchung zeigt, dass die meisten Politikinstrumente auf die Steigerung des Anteils alternativer Antriebe (Elektromobilität, Wasserstoff) abzielen, jedoch nur wenige gleichzeitig auf den Einsatz Erneuerbarer Energie ausgerichtet sind. Im Rahmen der Studie identifizieren die Autoren 40 politische Instrumente, die auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen eingeführt bzw. umgesetzt werden können. Die Instrumente lassen sich in finanzielle Anreize, regulatorische Vorgaben, Private Public Partnerships, die Bereitstellung von Informationen sowie Raumplanungs- und verkehrspolitische Ansätze unterteilen. Daraus werden 17 Instrumente ausgewählt, die sich in der Praxis bereits als besonders effektiv erwiesen hätten. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat im Forschungsradar Energiewende eine Zusammenfassung der Studie veröffentlicht, welche ihre zentralen Ergebnisse, ihre zentralen Annahmen sowie ihre Methodik übersichtlich darstellt.

Bildquelle: Dirk Vorderstraße @flickr.com / tinyurl.com/nfu8bv3 / 2.9 Generic (CC BY 2.0)

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.