Neu im Forschungsradar: Wärmewende in Kommunen

Die Energiewenneu_im_frde wird ohne Veränderungen der Wärmeversorgung nicht gelingen. Wie die sogenannte Wärmewende Fahrt aufnehmen kann, beschreibt der Leitfaden „Wärmewende in Kommunen“, den das Ifeu-Institut Heidelberg im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erarbeitet hat. Er beschreibt detailliert den Stand der Wärmeversorgung in Deutschland und schildert Best-Practice-Beispiele, auch aus Dänemark und der Schweiz. Er richtet sich an alle, die in ihrer Stadt oder Gemeinde die Wärmewende in Angriff nehmen wollen, und bietet einen Kompass für die richtigen Entscheidungen zur klimaneutralen Wärmeversorgung. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat eine Zusammenfassung der Publikation im Forschungsradar Energiewende veröffentlicht.

Der Leitfaden geht von der Prämisse aus, dass jede Kommune ihren eigenen Weg finden muss. Er gibt deshalb einen Überblick über alle Wärmeversorgungsoptionen aus technischer und wirtschaftlicher Sicht. Unter diesen können Kommunen die optimale Kombination aus Umstellung auf Erneuerbare Energien und Optimierung der Energieeffizienz wählen. Hinzu kommen jeweils konkrete kommunale Beispiele. Ziel der Studie ist die Bereitstellung eines Handlungsleitfadens für kommunale Akteure, die vor Ort die Wärmewende voranbringen wollen. Die ausführliche Schilderung von Best-Practice-Beispielen, eine technische und wirtschaftliche Bewertung verschiedener Wärmeversorgungsoptionen und praxisnahe Checklisten sollen Orientierung geben und es Kommunen ermöglichen, gut informierte Entscheidungen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu treffen.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.