Offshore-Windpark Global Tech I geht in Betrieb

GTI_WindparkAm 2. September ging der Offshore-Windpark Global Tech I offiziell in Betrieb. Der Park ist der größte in diesem Jahr eingeweihte; außerdem ist er am weitesten von der Küste entfernt. Die Windräder haben eine Distanz zur deutschen Nordseeküste von 140 Kilometer und sind in der Lage, dank ihrer Gesamtleistung von 400 Megawatt so viel Strom zu erzeugen, wie rund 445.000 Haushalte verbrauchen. Über die Bedeutung des Windparks für einen der beteiligten Energieversorger, Entega, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Die Entega-Vorstandsvorsitzende Marie-Luise Wolff-Hertwig bezeichnet darin die Offshore-Technologie wegen ihrer hohen und stabilen Windausbeute als unverzichtbar für den Erfolg der Energiewende. Andere Berichte, wie zum Beispiel im Handelsblatt und in Die Welt, diskutieren sowohl den positiven Beitrag des Parks für die deutsche Energieversorgung als auch die entstandenen Probleme wie Zeitverzögerungen und Kosten. Vorgestellt werden auch die weiteren Windparks, die 2015 ans Netz gegangen sind. Sie zeigten, welche zentrale Bedeutung die Nordsee für die deutsche Offshore-Windindustrie spiele.

Die Erfolge der Offshore- und Onshore-Windenergie waren natürlich auch Thema auf der diesjährigen HUSUM Wind 2015, Fachmesse für Windenergie. Wie die Husumer Nachrichten berichtet, betonte der Präsident des Bundesverbandes Windenergie, Hermann Albers, zum Abschluss der Messe, dass Windkraft in Deutschland längst zum Schwergewicht geworden sei und dass die Branche breit und stark sei. „Durch einen tatkräftig zupackenden Mittelstand ist eine starke Industrie erwachsen, die 140.000 Menschen Lohn und Brot gibt“, so Albers.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.