Bundesländervergleich Erneuerbare Energien 2017

RENEWS SPEZIAL Nr. 83. / November 2017 - Zusammengefasste Ergebnisse der Bundesländer-Vergleichsstudie 2017 von AEE, DIW und ZSW.

Energiewende heißt Vielfalt. Unser Energieversorgungssystem wird zunehmend durch mehr und kleinere Erzeuger, stärker steuerbare Verbraucher sowie durch eine intelligenter und flexibler werdende Infrastruktur beeinflusst. Die Anzahl der beteiligten Akteure wird damit größer, kleinere Einheiten werden wichtiger – dies gilt auch für den politischen Prozess. Die Bundesländer als mittlere Ebene zwischen Zielvorgaben durch Bund und EU sowie Umsetzung des EE-Ausbaus in den Kommunen und Regionen bekommen entsprechend eine größere Bedeutung.

Zudem entwickeln die Föderalstaaten durch die unterschiedlichen geographischen, politischen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen jeweils individuelle Lösungsstrategien beim Vorankommen der Energiewende. Damit werden nicht nur eigene Akzente beim Umbau des Energiesystems gesetzt, sondern es können sich auch Best Practices für andere Länder, den Bund und andere Regionen bewähren. Dies trägt zur Entwicklung von möglichst effizienten Strategien zur Realisierung der Energiewende bei.

Die seit 2008 regelmäßig erstellte Bundesländer-Vergleichsstudie Erneuerbare Energien, die von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) beauftragt und in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) durchgeführt wird, macht diese unterschiedlichen Ansätze transparent und vergleichbar. Wer ist besonders erfolgreich beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und warum? Wo liegen die Hemmnisse? Was kann getan werden, um die föderale Energiewende zu verbessern?

Die Ergebnisse der knapp 250seitigen Studie werden in dem Hintergrundpapier RENEWS SPEZIAL 83 auf 32 Seiten kompakt zusammengefasst. 

Die Studie und das Hintergrundpapier sind Teil des vom Bundeministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes Föderal Erneuerbar. 

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