Die Rolle internationaler Partnerschaften bei der Stärkung der Energiesicherheit in Zeiten von Krisen
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die Hormus-Blockade im kriegerischen Konflikt zwischen dem Iran, den USA und Israel zeigen, wie verwundbar Gesellschaften hinsichtlich ihrer Energieversorgung sind. In der Ukraine werden Kraftwerke und Netzstrukturen systematisch zerstört und die Hormus-Blockade evoziert „Energie-Durststrecken“ und „Preisschocks“. Der stetige Verzicht auf Redundanzen im Bereich der Energieversorgung rächt sich nun. Die Fokussierung auf billiges Gas und fossile Brennstoffe ist nicht mehr tragfähig – weder aus Kostensicht noch aus Gründen der Friedenssicherung durch wirtschaftliche Verflechtung. Zweimal innerhalb von vier Jahren zeigte sich in der EU und in den Beitrittskandidaten, dass zentrale Energiestrukturen in Krisenzeiten zum Risiko werden. Doch was dient tatsächlich als Schutzschild der Demokratie: Der Ausbau Erneuerbarer Energien und die Stärkung internationaler, kommunaler Partnerschaften. Ein zentrales Thema, das alle Partnerstädte im Projekt „Energiewende Partnerstadt“, gefördert durch das Auswärtige Amt, begleitete und auch weiter begleiten wird.
Das RENEWS PAPER entstand im Rahmen des Projekts Energiewende Partnerstadt 3.0, gefördert vom Auswärtigen Amt.
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