Biogas im Aufwind

naturstrom_logo_400x300Düsseldorf, 3. Juli 2020 Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen die Möglichkeit, mit Biogas klimafreundlich zu heizen oder zu kochen. Bereits 30.000 Haushalte und Unternehmen beliefert allein der Öko-Energieversorger NATURSTROM mit seinen Biogas-Tarifen. Die Nachfrage dürfte künftig weiter steigen, denn der Bundesrat hat heute mit der Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes die Einsatzmöglichkeiten von Biogas verbessert.

„Der Gebäudebereich ist für rund 30 Prozent des CO2-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich, wobei der Großteil beim Heizen der Raumluft und des Wassers entsteht – meist durch die Nutzung von Erdgas“, erklärt Oliver Hummel, Vorstand bei der NATURSTROM AG. „Durch den Einsatz von Biogas lassen sich diese Emissionen deutlich reduzieren. Immer mehr Haushalte steigen daher um, mittlerweile sogar einzelne Unternehmen. Wir freuen uns, inzwischen mehr als 30.000 Haushalte und Gewerbebetriebe mit unserem klimafreundlichen Gasangebot zu beliefern.“ Mit naturstrom biogas bietet der Öko-Energieversorger Tarife mit einem Biogasanteil von 10, 20 oder 100 Prozent an. Die CO2-Emissionen in der Vorkette sowie die Emissionen des Erdgasanteils je nach Tarif kompensiert NATURSTROM über Klimaschutzprojekte nach Gold Standard (VER). Alle drei Tarife sind somit klimaneutral und werden seit 2014 durchgehend mit dem „Grünes Gas-Label“ zertifiziert, das u. a. von den Umweltverbänden BUND und NABU getragen wird.

Für zusätzlichen Schub dürfte künftig das Gebäudeenergiegesetz sorgen, das heute den Bundesrat passiert hat. Es sieht vor, dass die Nutzungspflicht Erneuerbarer Energien, die bei vielen Neubauten besteht, nun anders als bislang auch durch den Einsatz von Biogas erfüllt werden kann.

Bessergestellt wird Biogas nun auch bei den Primärenergiefaktoren – die sind relevant dafür, ob Neubauten die geltenden Effizienzanforderungen erfüllen. Biogas war durch die bislang geltenden Einstufungen fossilen Energieträgern gleichgesetzt und somit trotz der besseren Klimabilanz deutlich benachteiligt. Nun wurden die Werte korrigiert: Beim Einsatz von Biogas in Blockheizkraftwerken und anderen KWK-Anlagen gilt der Faktor 0,5 statt 0,6. Wird Biogas in einem Gas-Brennwertkessel verheizt, gilt künftig ein Wert von 0,7 statt bislang 1,1 wie bei fossilem Erdgas. Zudem sorgt die ab dem neuen Jahr geplante CO2-Bepreisung im Wärme- und Verkehrsbereich dafür, dass die Kosten fossiler Energieträger, etwa für die Nutzung von Erdgas zum Heizen, zumindest ansatzweise deren Schadenswirkung für das Erdklima widerspiegeln.

„Biogastarife sind auch preislich längst attraktiv und die Rahmenbedingungen verbessern sich. Die Chancen stehen damit gut, dass Biogas im Wärmemarkt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann“, so Hummel.

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