Biomasse

Bioenergie wird aus dem Rohstoff Biomasse gewonnen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie in Form von Energiepflanzen, Holz oder Reststoffen wie etwa Stroh, Biomüll oder Gülle. Bioenergie ist unter den Erneuerbaren Energieträgern der „Alleskönner“: Sowohl Strom, Wärme als auch Treibstoffe können aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse gewonnen werden.

Da Biomasse rund um die Uhr verfügbar und flexibel einsetzbar ist, kommt ihr eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu. Die Bioenergie bietet der Landwirtschaft ein zusätzliches Standbein und stärkt durch die dezentrale Nutzung zudem die kommunale Wertschöpfung. Werden lokale Synergien erschlossen und Kreisläufe geschlossen, kann die Nutzung von Bioenergie zum Motor der ländlichen Entwicklung werden und gleichzeitig können Energiekosten deutlich gesenkt werden.

Der Flächenbedarf der Bioenergie stellt auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht in Frage. Für deren Anbau werden in Zukunft nämlich weniger Flächen benötigt: Bevölkerungsrückgang und steigende Erträge machen das möglich. Die Ackerfläche kann natürlich nur einmal verplant – aber Biomasse steht auch in Form von Reststoffen aus der Futter- und Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung, beispielsweise Rübenblätter, Gülle, Mist und Nebenprodukte wie Kartoffelschalen.  

Oktoberfest macht dicht

Millionen Liter Bier werden geflossen sein, wenn am kommenden Montag das Oktoberfest dicht macht. Würden sich die Menschen an die WHO-Richtlinien zum bewussten Alkoholkonsum halten, biliebe viel überschüssiger "Restalkohol" für die Energiewende übrig. Der Kurzschluss mit Augenzwinkern im... Weiterlesen »

Politikinstrumente für die Verkehrswende

Die wesentlichen Hindernisse für den Umstieg auf Erneuerbare Energien im Verkehrssektor sowie politische Instrumente, um sie zu überwinden, untersucht die IEA in der Studie "Driving renewable energy for transport". Die AEE-Redaktion hat Ergebnisse und Methodik übersichtlich zusammengefasst. Weiterlesen »