Investitionsplus bei Solarenergie

Das Setouchi Mega PV-Projekt mit 250 Megawatt (MW) in Japan mit geschätzten 1,1 Milliarden US-Dollar Investitionssumme und das solarthermische Kraftwerk Xina Solar One mit 100 MW für eine Milliarde Dollar sind zwei Beispiele für Großprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien, die 2014 realisiert wurden. Sie stehen beispielhaft für eine positive globale Investitionsbilanz in Solarenergieanlagen und einen Investitionsrekord bei Erneuerbaren Energien insgesamt. Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare Energien beliefen sich 2014 auf 310 Milliarden Dollar, also 16 Prozent mehr als 2013 (268,1 Milliarden Dollar). Das geht aus dem Jahresbericht von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hervor. Vor allem die Nachfrage nach Photovoltaik-Kraftwerken und -Dachanlagen zog an, da die Technologie wesentlich wettbewerbsfähiger wurde. Dadurch entfiel fast die Hälfte der Erneuerbaren-Investitionen 2014 auf die Solar-Branche – so viel wie noch nie. Hier flossen im vergangenen Jahr 149,6 Milliarden Dollar und damit 25 Prozent mehr als 2013.

Ein Beitrag der Deutschen Welle beleuchtet die Trends, für die diese Zahlen stehen. Dahinter verberge sich ein radikaler Wandel des Solarmarktes. Während in der Vergangenheit Investitionen vor allem in Europa zu verzeichnen waren, drossele sich jetzt die Dynamik des Ausbaus in Deutschland und Italien. Dagegen legten China, Japan und die USA kräftig zu. Der Beitrag beleuchtet, was das für den deutschen Markt bedeutet: „Das Tal der Tränen scheint für die Branche 2014 durchschritten zu sein.“ Im weiteren Verlauf wagt der Beitrag einen Blick in die Zukunft.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.