Die Kommunen

Mit dem Forschungsvorhaben wird der Zusammenhang von regionaler Wertschöpfung, Beteiligungsmodellen und Akzeptanz erstmals an echten Fallbeispielen untersucht. Diese 12 Fallbeispiele in sechs deutschen Kommunen werden auf Basis eines umfangreichen Kriterienrasters identifiziert und ausgewählt. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Technologien Wind, Solar und Bioenergie sowie den verschiedenen Beteiligungsmodellen. Die beteiligten Kommunen sind wichtige Praxispartner im Projekt, weil sie notwendige Daten zuliefern, Vertreter*innen aus der Verwaltung für Leitfragen-Interviews zur Verfügung stehen, die Akzeptanzbefragung innerhalb der Bevölkerung unterstützen und dem Projekt wichtige Impulse geben.

Schlöben

Das Bioenergiedorf Schlöben in Thüringen umfasst eine Biogasanlage, eine Holzhackschnitzelheizung und ein Wärmenetz und ist als Genossenschaft konzipiert. Deshalb können sich Bürger*innen mit Eigenkapital beteiligen und erhalten Stimmrechte in der Mitgliederversammlung. Weiterlesen »

Lommatzsch

Die Stadt Lommatzsch liegt im Landkreis Meißen in Sachsen und verfügt über einen Solarpark und zwei nahegelegene Windparks. Für den einen Windpark bieten der Betreiber VSB und die Deutsche Kreditbank (DKB) den Anwohner*innen das sogenannte "DKB-Bürgersparen" an. Weiterlesen »

Hünfelden

In der hessischen Gemeinde Hünfelden gingen im April und Mai 2020 drei Anlagen des Windparks ans Netz. Die Betreibergesellschaft wurde in Form einer Bürgerenergiegesellschaft gegründet, bei der die Mehrheit der Stimmrechte bei den Bürger*innen vor Ort liegt. Weiterlesen »

Tuningen

Die Gemeinde Tuningen liegt im südlichen Baden-Württemberg. Der Solarpark wurde im Juni 2017, beidseitig der Autobahn A 81, fertiggestellt. Eigentümer des Solarparks Tuningen ist die EnBW Solar GmbH. Beteiligen konnten sich aber auch Privatpersonen in Form eines "Nachrangdarlehens". Weiterlesen »

Uttenreuth

Am Solarpark der Gemeinde Uttenreuth sind gleich drei Genossenschaften beteiligt. Sie bieten eine breite Bürgerbeteiligung für die Anrainer*innen und die Bürger*innen aus Stadt und Landkreis an. Weiterlesen »