• AEE goes HUSUM

    Was passiert, wenn 2021 die EEG-Förderungen auslaufen?
    Auf der HUSUM Wind diskutiert die AEE Nachnutzungskonzepte und bietet Informationen rund um Direktvermarktung, Repowering, Recycling und Second Life. Die HUSUM Wind findet vom 10. bis 13. September 2019 unter dem Motto "Wir denken Wind weiter" statt.

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  • Sektorenkopplung in Wärmenetzen

    Wie Erneuerbare Energien die Wärmewende voranbringen können, zeigt das Potenzial, das der Einsatz der Sektorenkopplungstechnologien in Wärmenetzen bietet. Hier schlummern große und relativ flexible Verbrauchsmöglichkeiten, die sich gut als Ausgleichsfaktor zur fluktuierenden regenerativen Stromerzeugung eignen.

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  • Neuer Statusreport Föderal Erneuerbar jetzt verfügbar!

    Der Statusreport Föderal Erneuerbar ermöglicht auf fast 240 Seiten einen umfassenden Einblick in die Energiewende auf Länderebene. Viele Zahlen, Daten und Fakten sind mit Infografiken, Interviews, Best-Practice-Beispielen und Einordnungen kombiniert und bieten den Lesern so eine Fülle von Informationen.

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  • Der Energiewendeatlas

    Das Buch für den Erneuerbaren-Ausbau. Schlagen Sie hier nach, wenn Sie wissen wollen, wie wir bis 2030 unser Energiesystem fit für die Zukunft machen. Mit viel Wertschöpfung. Und noch mehr Klimaschutz.

    Der Energiewende-Atlas ist in einer Druckversion auf deutsch erschienen und in unserem Shop gegen eine geringe Schutzgebühr bestellbar. Die englische Druckfassung liegt schon vor. Schon jetzt können beide Sprachversionen auch digital eingesehen werden.

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Bioenergiedörfer: Perspektiven für die Post-EEG-Phase entwickeln

Logo_FNR_400x300Gülzow-Prüzen, 6. Mai 2019. Viele der rund 200 Bioenergie-Kommunen in Deutschland kombinieren Biogasanlagen mit Wärmenetzen, um zugleich erneuerbaren Strom und Wärme nutzen zu können. Für sie gilt es, ihre Geschäftsmodelle auf die Zeit nach der garantierten Stromvergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorzubereiten. Wie Landwirte, Anlagenbetreiber, Bürger und Kommunen die Zukunftsperspektiven gestalten können, untersucht ein interdisziplinäres, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördertes Verbundprojekt. Darin erstellen die Universitäten Kassel und Göttingen Maßnahmenkataloge für die Weiterentwicklung von Bioenergiedörfern.

Bioenergie-Kommunen überzeugen mit besonders klimafreundlichen Konzepten für ihre Energieversorgung, bei der sie Bioenergie meist mit anderen erneuerbaren Energien kombinieren, um den Wärme- und Strombedarf von privaten, kommunalen und kommerziellen Nutzern nachhaltig bereitzustellen. Durch den Einsatz von Biomasse aus der Region unterstützen und fördern sie zugleich regionale Wirtschafts- und Wertschöpfungsketten. Zudem ermöglichen sie den Bürgern mit entsprechenden Beteiligungsmodellen nicht nur ein unmittelbares Partizipieren, sondern insbesondere auch ein persönliches Engagieren für die Energiewende.

Viele Bioenergie-Kommunen sehen sich in absehbarer Zeit mit dem Ende des 20-jährigen Vergütungszeitraums für Strom aus ihren erneuerbare-Energien-Anlagen konfrontiert und insofern gezwungen, ihre Geschäftsgrundlagen zukunftstauglich zu gestalten. Forscher der Universitäten in Kassel und Göttingen wollen sie dabei unterstützen und Konzepte und Zukunftsperspektiven entwickeln, die als Blaupause für bestehende Bioenergiedörfer fungieren und Handlungsmöglichkeiten für eine Weiterentwicklung auch außerhalb der EEG-Vergütung ermöglichen.

Das jetzt gestartete Projekt berücksichtigt insbesondere Aspekte der Reststoffverwertung, ökologisch optimierte Anbaukonzepte, regionale Grünstromvermarktung, Einbindung in regionale Flexibilitätsmärkte und die Nutzung ergänzender Energietechnologien für innovative Nahwärmesysteme. Die Überprüfung und praktische Erprobung entsprechender Maßnahmenkataloge für Bioenergiedörfer soll in zwei Reallaboren erfolgen und so einen engen Bezug zur Praxis herstellen. Für den Ergebnistransfer in die Bioenergiedörfer sind ein entsprechender Leitfaden und eine Transferplattform vorgesehen.

Das Verbundvorhaben „Innovative Konzepte und Geschäftsmodelle für zukunftsfähige Bioenergiedörfer – klimafreundlich, demokratisch, bürgernah“ setzen drei Projektpartner unter den folgenden Förderkennzeichen um:

22405817: Geschäftsmodelle und Nahwärmenetze, Universität Kassel, Fachgebiet Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt dezentrale Energiewirtschaft und Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik

22405218: Bürgerbeteiligung und Reststoffverwertung, Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Geografie, Fachbereich Kartographie, GIS und Fernerkundung

Pressekontakt

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Hofplatz 1, 18276 Gülzow-Prüzen
Torsten Gabriel
Telefon: +49 3843 6930-117
E-Mail: t.gabriel@fnr.de