IEA prognostiziert Wachstum der Erneuerbaren

weo_2014Bereits im Jahr 2040 wird rund ein Fünftel des weltweiten Energiebedarfs aus regenerativen Energiequellen gedeckt werden. Ökostrom soll in 26 Jahren rund ein Drittel der international erzeugten Elektrizität stellen. Das ist die Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) in ihrem jährlich vorgestellten Weltenergieausblick. Dafür müsse aber auch investiert werden - die IEA erwartet, dass bis 2040 weltweit 7,8 Milliarden Dollar in den Sektor fließen werden, das meiste (95 Prozent) in Technologien zur Stromerzeugung. Der Löwenanteil von 2,5 Milliarden Dollar werde in die Windenergie gehen, die auch mit Abstand am meisten an Kapazität zulegen werde - in der EU etwa soll bis dahin ein Fünftel des erzeugten Stroms aus Windenergie gewonnen werden.

Die IEA sieht allerdings noch lange keine erneuerbare Zukunft voraus. Der Bedarf an Öl für die Kraftstoffproduktion und die petrochemische Industrie würde wachsen, so dass ab 2030 Investitionen von etwa 900 Milliarden Dollar pro Jahr notwendig seien, zum Beispiel in Ölschiefervorkommen in Kanada oder Tiefseebohrungen vor der brasilianischen Küste. In diesem Zusammenhang kritisiert die IEA, dass die Welt weiterhin von einer geringen Anzahl von Ölproduzenten abhängig sei.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.

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