ABO Wind sichert sich bei Innovationsausschreibung weitere Zuschläge

Wiesbaden, 26. August 2021 - ABO Wind war bei der dritten Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur zum dritten Mal erfolgreich: Zwei weitere Hybridprojekte, die Photovoltaik und Batteriespeicher kombinieren, erhielten einen Tarifzuschlag. Zusammen haben die beiden Projekte in Weichenried (Bayern) und Weilerswist (Nordrhein-Westfalen) eine Leistung von 9,7 Megawatt Peak und sollen spätestens im Sommer 2023 ans Netz gehen.

Bei den ersten beiden Innovationsausschreibungen im September 2020 und April 2021 hatte sich ABO Wind bereits Zuschläge für vier Hybridprojekte mit mehr als 18 Megawatt Leistung gesichert. Am weitesten fortgeschritten sind die Planungen für den Standort Wahlheim in Rheinland-Pfalz. Hier beginnen die Bauarbeiten voraussichtlich schon im Oktober. „Speichersysteme spielen eine entscheidende Rolle dabei, den Anteil des erneuerbar erzeugten Stroms in Deutschland weiter zu steigern“, sagt Dr. Thomas Treiling, ABO Wind-Bereichsleiter für Projektentwicklung in Deutschland. „Und wir sind stolz, dabei zu den Vorreitern zu gehören.”

Bei den deutschen Innovationsausschreibungen werden Marktprämien für Kombinationen aus Solar- oder Windpark und Speicher vergeben. Die Anlagen müssen am gleichen Netzverknüpfungspunkt angeschlossen werden. Gezahlt wird – im Unterschied zu den sonstigen Ausschreibungen – eine feste Marktprämie. Das bedeutet, dass eine fixe staatliche Vergütung zusätzlich zu den Erlösen aus der Stromvermarktung fließt.

Das Thema Stromspeicherung ist ein wachsendes Geschäftsfeld für ABO Wind und wird in der Abteilung Hybride Energie und Batteriespeichersysteme unter der Leitung von Dr. Julia Badeda koordiniert. Neben den in der Ausschreibung erfolgreichen Solar-Speicher-Kombinationen plant ABO Wind weitere Hybridprojekte vor allem in Griechenland und Spanien. Im nordirischen Kells errichtet das Unternehmen zudem einen Batteriespeicher mit einer Leistung von 50 Megawatt zur Netzstabilisierung. Er wird eines der weltweit schnellsten Speichersysteme, um auf Erzeugungs- und Verbrauchsschwankungen im Inselsystem zu reagieren.

Pressekontakt
Christian Schnohr
Referent Kommunikation ABO Wind AG
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