IRENA: Sinkende Preise steigern den weltweiten Ausbau Erneuerbarer

Photovoltaikanlagen könnten im Jahr 2030 bereits zu 13 Prozent der weltweiten Stromerzeugung beitragen und damit ihren Anteil von derzeit zwei Prozent mehr als versechsfachen. Das geht aus einer im Juni 2016 veröffentlichten Prognose der Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hervor. Demnach stiege die Photovoltaik-Erzeugungskapazität bis 2030 von derzeit 227 Gigawatt auf 1.760 bis 2.500 Gigawatt.

Das Wachstum ergäbe sich vor allem aus den weiterhin sinkenden Kosten. In einem zweiten im Juni 2016 veröffentlichten Report kommt Irena zu dem Schluss, dass die Kosten für Solarstrom in den nächsten zehn Jahren um weitere 59 Prozent sinken könnten. Auch anderen Erneuerbare-Energien-Technologien bescheinigt IRENA sinkenden Kosten: Für Wind an Land gibt der Bericht eine mögliche Kostenreduktion von 26 Prozent an, für Offshore-Wind von 35 Prozent. Als Gründe für den Preisverfall nennt die IRENA eine Ausweitung der Produktion, effizientere Versorgungsketten und weitere technische Verbesserungen.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.