Umfrage zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien 2015

Grafik-Dossier zur jährlichen Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbare Energien

Wie schon in den vorherigen regelmäßigen Untersuchungen ergab auch die diesjährige Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbare Energien eine deutliche Zustimmung zur Energiewende und zum weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien. 93 Prozent der von TNS Emnid befragten Personen halten eine stärkere Nutzung der Erneuerbaren für wichtig bis außerordentlich wichtig.

Als wichtigste Vorteile der Erneuerbaren werden die Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz genannt, aber auch die Unabhängigkeit von Energieimporten und die Möglichkeit von Bürgerbeteiligung an der Energieversorgung werden von einer Mehrheit als Vorteile einer Energieversorgung auf Basis von Sonne, Wind, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie genannt.

Auch die Finanzierung des Erneuerbaren-Ausbaus über das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird von einer deutlichen Mehrheit unterstützt, knapp zwei Drittel halten die aktuelle Höhe der EEG-Umlage dabei für angemessen oder sogar zu niedrig. Ein Drittel der Bevölkerung sieht diese Aufwendung von durchschnittlich 18 Euro im Monat dagegen als zu hoch an.

 Die Unterstützung der Erneuerbaren Energien ist dabei nicht nur abstrakt bzw. über eine finanzielle Förderung vorhanden, auch direkt im eigenen Wohnumfeld gibt es eine große Akzeptanz für entsprechende Anlagen - im Gegensatz zur konventionellen Energietechnik. Zwei Drittel der Befragten stimmen Erneuerbare-Energien-Anlagen generell im eigenen Wohnumfeld zu. Bei der Frage nach den einzelnen Technologien erreichen Solarparks mit einer Zustimmung von fast 80 Prozent die Spitzenwerte - wobei diese Quote sogar auf 86 Prozent steigt, wenn die Menschen wirklich schon Solarparks in der Nähe haben. Bei den Befragten, die Erfahrung mit Windenergieanlagen haben, gibt es eine Zustimmung von über 70 Prozent zu dieser Technologie, bei Biogasanlagen sind es bei Vorerfahrungen mit rund 60 Prozent immer noch eine deutliche Mehrheit. Bei konventionellen Kraftwerken kann dagegen keine Technologie eine Mehrheit begeistern, selbst Gaskraftwreke als vergleichsweise gut angesehene Technik kommt nur auf Zustimmungsraten von 25 Prozent im eigenen Wohnumfald, bzw. 40 Prozent mit Vorerfahrung. Atom- und Kohlekraftwerke erhalten die geringste Unterstützung.

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