Niederlande bleiben Hauptabnehmer von deutschem Biodiesel

ufop_logo_400x300Im vergangenen Jahr hat Deutschland rekordhohe Mengen an Biodiesel ex- aber auch importiert. Während Polen vor zwei Jahren noch das zweitwichtigste Exportziel war, hat sich Belgien 2019 auf diesen Platz vorgeschoben.

Im Kalenderjahr 2019 kletterte der deutsche Außenhandel mit Biodiesel sowohl bei den Ein- als auch bei den Ausfuhren auf Rekordhöhe. Die Exporte wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 18 % auf über 2 Mio. t gesteigert. Bei den Importen lässt sich ein Zuwachs von 16 % auf 1,4 Mio. t verzeichnen.

Deutschland hat 2019 nach Recherche der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) rund 859.000 t Biodiesel an die Niederlande verkauft. Die zweitgrößte Menge ging an Belgien, das sich mit 263.000 t auf Rang zwei schob. Im Vorjahr lag Belgien noch auf Platz drei hinter Polen. Das Land hat seine Nachfrage damit gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Von den Beneluxstaaten wird die Ware über die Häfen an Nicht-EU-Staaten verteilt. Drittgrößter Abnehmer von deutschem Biodiesel war Polen, das seinen Bedarf in den vergangenen drei Jahren stetig auf 250.000 t gesteigert hat.

Die Biodieselimporte Deutschlands beliefen sich im Jahr 2019 auf 1,4 Mio. t. Der Großteil der Einfuhren kam mit rund 1 Mio. t über die Niederlande und Belgien. Das waren rund 18 % mehr als im Vorjahr. Die Ware stammt aber nicht nur aus den Beneluxländern, sondern hauptsächlich aus Drittstaaten. Drittgrößtes Lieferland war Malaysia mit 153.000 t, das waren fast 20 % mehr als im Vorjahr.

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