Stromversorgung immer stabiler

Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung befindet sich auf konstant hohem Niveau. Im Jahr 2014 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher bei 12,28 Minuten. Mit Bezug auf Daten der Bundesnetzagentur informiert ein Bericht in der Webausgabe der Süddeutschen Zeitung im August 2015 über die hohe Versorgungssicherheit in Deutschland.

Die Süddeutsche zitiert den Chef der Bundesnetzagentur, welcher der Kritik, Erneuerbare Energien verschlechterten die Versorgungssicherheit, eine Abfuhr erteilt: „Ein maßgeblicher Einfluss der Energiewende und der steigenden dezentralen Erzeugungsleistung auf die Versorgungssicherheit ist auch weiterhin nicht erkennbar“, so Jochen Homann. Tatsächlich sei das Netz über die Jahre immer stabiler geworden: Noch 2006 gab es durchschnittlich Unterbrechungen von mehr als 21 Minuten, im vorigen Jahr war es noch eine Viertelstunde. Die Zahl der Unterbrechungen sank von 179 000 im Jahr 2014 auf knapp 174 000 im vorigen Jahr.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.