Gemeinsam gegen das Ausbremsen Erneuerbarer Energien

demo_100514_auswahl025Am 10. Mai 2014 fand in Berlin unter dem Motto "Die Energiewende nicht kentern lassen!" eine Großdemo mit mehr als 12.000 Menschen statt. Bunt, laut und gut gelaunt begann die Protestaktion auf dem Wasser rund um den Berliner Hauptbahnhof. Mehr als 120 Boote, Kanus und Flöße waren auf dem Wasser unterwegs. Im Anschluss zogen tausende Menschen durch das politische Berlin in Richtung CDU-Zentrale und forderten Politiker aus Bund und Ländern auf, den Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht durch die EEG-Novelle zu gefährden. Die Branche der Erneuerbaren Energien war durch die Initiative Erneuerbare Energiewende Jetzt! vertreten. Tageszeitungen, TV und Radio berichteten regional und deutschlandweit über die Aktion. Einen Überblick über die Presseberichterstattung zur Demonstration "Energiewende nicht kentern lassen" am 10. Mai 2014 hat .ausgestrahlt auf seiner Internetseite zusammengestellt.

Focus: Mit Booten und Flößen für die Energiewende.
Der Tagesspiegel: Rund 12.000 Menschen demonstrieren für Energiewende.
rbb: Mit einer Bootsparade gegen die Energiepolitik.

Nach Einschätzung des Tagesspiegels sei die politische Vielfalt im Demonstrationszug groß gewesen. Linke Jugendliche mit Campact-Fahnen, Demonstranten aus Stettin, die sich so einen Protestzug auch mal in ihrem Land wünschen würden. Vertreter der Erneuerbare-Energien-Branche nahmen an der Demonstration teil, um vor der Bedrohung des zügigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien durch den Regierungsvorschlag zur EEG-Novelle zu warnen. Der Tagesspiegel zitiert Claudius da Costa Gomez, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Biogas: „Die von der Regierung vorgelegten Pläne zum neuen EEG benachteiligen Erneuerbare Energien gegenüber fossiler Erzeugung. Wer die Energiewende voranbringen will, muss andere Prioritäten setzen."

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.