Energiewende kostet eher weniger als fossil-atomare Versorgung

renews_teaserbild„Wir brauchen vor der Zukunft keine Angst zu haben.“ Mit diesen Worten zitiert das PV-Magazin den Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Eicke Weber. Dieser stellte im November in Berlin eine Studie vor, die zeigt, wie eine optimale regenerative Energieversorgung in Deutschland im Jahr 2040 oder 2050 inklusive der Mobilität aussehen kann. Dazu simulierten die ISE-Forscher in verschiedenen Zukunftszenarien Energieerzeugung und -verbrauch für jede Stunde eines Jahres. Das Ergebnis: Eine 80-prozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien sei realisierbar und koste nicht mehr als die heutige Versorgung mit Strom und Wärme, vermutlich sogar weniger. Für Weber zeigen die Ergebnisse, dass die aktuellen Anstrengungen für die Energiewende nicht zurückzufahren seien. Im Gegenteil: Die momentanen Ausgaben seien Konjunkturspritzen, die die Volkswirtschaft zukünftig in die Lage stabiler Energiepreise versetze.