Wärmepumpen im Neubau

bwp_waermepumpe_neubau_stiebel_eltronDie Regelung von Neubauten im Bezug auf Energieverbrauch und Energieeffizienz wird immer strenger. Ab 2016 treten neue Verordnung im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft, und Neubauten können die Energieeffizienzklassen A und A+ im Energieausweis nur noch erreichen, wenn sie Wärmepumpen nutzen, um Wärme zu erzeugen. Weiterhin regelt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) seit 2009, dass ein gewisser Mindestanteil der Wärmeversorgung bei Neubauten durch Erneuerbare Energien zu erfolgen hat. Jeder Eigentümer eines neuen Gebäudes muss seitdem seinen Wärme- und Kälteenergiebedarf – abhängig von der konkret genutzten Energiequelle – zu einem bestimmten Anteil mit erneuerbaren Energiequellen decken: bei Nutzung von Geothermie und Umweltwärme (z.B. mittels Wärmepumpen) sowie fester und flüssiger Biomasse (z.B. Holzpellets oder Pflanzenöl) zu mindestens 50 Prozent.

Die EnEV verschärft die primärenergetische Vorgabe für Neubauten ab Januar 2016 um 25 Prozent. Das heißt: Um problemlos die neuen Vorgaben zu erfüllen, kann in einem Neubau z.B. eine Wärmepumpen installiert werden. Denn diese Anlagen sind durch das neue Energieeffizienzlabel als besonders effizient gekennzeichnet.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe