Grafik-Dossier: Biokraftstoffe

Biokraftstoffe sind die momentan wichtigste erneuerbare Alternative zu fossilen Rohstoffen im Verkehrssektor. Biokraftstoffquote und Standards zur Zertifizierung bilden den gesetzlichen Rahmen.

Biokraftstoffe sind neben der Senkung des Kraftstoffverbrauchs und erneuerbarer Elektromobilität der wichtigste Beitrag für die noch ausstehende Energiewende auf der Straße. An den Agrarmärkten stehen 2017/18 nach guten Ernten in den Vorjahren und einem auch für 2017 erwarteten guten Ergebnis wiederum Überschüsse zur Produktion zur Verfügung, die eine Ausweitung der Biokraftstoffproduktion ermöglichen würden. Laut einer Prognose des als Weltgetreiderat bekannten International Grains Council (IGC) werden im Wirtschaftsjahr 2017/18 rund 165 Millionen Tonnen Energie-Getreide für die Biokraftstoffnutzung verwendet. Das sind knapp 3 Millionen Tonnen oder 1,8 Prozent mehr als im Wirtschaftsjahr 2016/17. Gleichzeitig bleibt der Anteil von Biokraftstoffen an der Nutzung der Weltgetreideernte mit rund 6 Prozent weitgehend konstant.

Zahlreiche Länder haben Biokraftstoffquoten. In Deutschland greift eine Treibhausgasquote für Biokraftstoffe von derzeit 3,5 Prozent. 2017 steigt diese am Klimaschutz orientierte Quote auf 4 Prozent. Der Markt für reine Biokraftstoffe ist seit der Streichung von Steuerermäßigungen praktisch zum Erliegen gekommen.

Energie-Getreide wird im Biokraftstoffbereich für die Herstellung von Bioethanol benötigt, das dem Benzin beigemischt wird oder auch mit Anteilen von 85 Prozent als Kraftstoff unter dem Namen E85 vermarktet wird. In Deutschland wird Ethanol vor allem in der Beimischung im Kraftstoff E10 eingesetzt, während E85 ein Nischenprodukt ist. Anders sieht es beispielsweise in Brasilien aus, wo sogenannte Flex-Fuel-Pkw (FFV), die mit wechselnden Kraftstoffmischungen betrieben werden können, weitaus stärker verbreitet sind als hierzulande.

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