Europäische Union

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein wichtiger Bestandteil der europäischen Klima- und Energiepolitik. Die europäischen Staats- und Regierungschefs einigten sich im März 2007 darauf, die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent zu senken und den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Die Europäische Union setzt damit auf Erneuerbare Energien als Klimaschützer und als Alternative zu Energieimporten. Die Hälfte der eingesetzten Energieressourcen kommt von außerhalb des europäischen Raumes, Tendenz steigend.

Wind-, Solar- und Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie deckten 2016 durchschnittlich 28,8 Prozent des europäischen Bruttostromverbrauchs. Bei einem steigenden Energieverbrauch sind weitere Anstrengungen notwendig, um Erneuerbare Energien in der Europäischen Union voran zu bringen. Sie stehen für eine saubere und unabhängige Energieversorgung, für innovative Technologien und europäische Wettbewerbsfähigkeit.

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Wie viel Erneuerbaren-Ehrgeiz in Europa?

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich darauf verständigt, den Ausbau von Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. Doch der Beschluss der Energieminister zum Erneuerbaren-Ausbau deckt sich nicht mit den Vorstellungen von Parlamentariern und Branche. Sie wollen ehrgeizigere Ziele. Weiterlesen »

Pariser Klimagipfel "One Planet Summit": Umwelt- und Klimaminister aus Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Schweden und den Niederlanden bekennen sich zur Prüfung oder Einführung eines wirksamen CO2-Preises in relevanten Sektoren

Umwelt- und Klimaminister aus Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Schweden und den Niederlanden sind der Ansicht, dass die Bepreisung von CO2-Emissionen ein wirksames Instrument zur Förderung einer umfänglichen Dekarbonisierung der Weltwirtschaft darstellt, sofern diese von... Weiterlesen »