Der Deindustrialiserungsthese nachgespürt

presseschau_teaser_600_200In der Diskussion um den Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine ambitionierte Klimapolitik warnen Industrievertreter stets vor Arbeitsplatzverlusten und Wettbewerbsnachteilen gegenüber europäischen bzw. internationalen Konkurrenten. Zwei Medienbeiträge im April 2014 gehen diesen Thesen nach. So stellt ntv eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) vor, welche die Auswirkungen des Emissionshandels auf energieintensive Unternehmen in Deutschland untersucht. Das Ergebnis: Ein Handel mit Verschmutzungsrechten könne nicht nur den CO2-Ausstoss senken. Er stelle obendrein keine Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen dar. Auch mit nennenswerten Arbeitsplatzverlusten sei entsprechend nicht zu rechnen. Ein Artikel des Berliner Tagesspiegels spürt der Frage nach, welche Auswirkungen der Ausbau Erneuerbaren Energien auf Industriestrompreise hat. Demnach ließe sich aufzeigen, dass die deutsche Industrie trotz steigendem Ökostromanteil bisher im internationalen Vergleich sehr günstig Strom bezogen habe.