• Energetische Zeitenwende

    Die Energiekrise zeigt, wie wichtig die Energiewende ist. Vor allem die Kommunen leisten hier bereits sehr viel.

    „Sie sind der Nukleus der regionalen Gemeinschaft“, so Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der AEE. „Sie sind es, die seit Jahren Verantwortung in der Daseinsversorgung und der Energiewende übernehmen, die neue energetische Wege wagen und ihre Bürger*innen daran teilhaben lassen.“

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  • Zeit zum Durchatmen

    Sie interessieren sich für Erneuerbare Energien, den Klimawandel und Energiewende-Geschichten? Finden aber kaum eine freie Minute, um sich inspirieren zu lassen und Neuigkeiten zu erfahren?

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  • Energiemix in den Bundesländern

    Die aktuelle Energiekrise stellt die Bundesländer vor große Herausforderungen. Die zu lösenden Probleme unterscheiden sich zwischen den Ländern deutlich, schließlich spielen die aus Russland importierten Energieträger im jeweiligen Energiemix eine unterschiedlich große Rolle. 

    Die Entwicklungen geben Anlass, einen genaueren Blick auf den Energiemix in den Bundesländern zu werfen. 

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  • Landwirtschaft und Klimaschutz

    „Klimaschutz in der Landwirtschaft ist nicht allein mit dem Austausch von Energieträgern getan“, so AEE-Geschäftsführer Dr. Robert Brandt. „Mit unserer Broschüre haben wir für ein komplexes Themenfeld eine kompakte Orientierungshilfe geschaffen.“

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  • Instrumente zum Umstieg auf Erneuerbare Energien

    Ganz gleich, ob Eigenheimbesitzer*innen, Mieter*innen oder kommunale Vertreter*innen: Der Wunsch, sich aktiv in der Energiewende einzubringen ist groß. Doch die Fragen zum Umstieg und zu den notwendigen Investitionen sind nicht klein. Deshalb möchten wir an dieser Stelle ein paar Instrumente vorstellen, die bei der Entscheidung für Erneuerbare helfen können.


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  • Stellenangebote in der Erneuerbaren-Branche

    In unserer neuen Rubrik gibt es ein vielfältiges Angebot aktueller Stellenanzeigen aus der Branche der Erneuerbaren Energien. Jetzt eine von etwa 304.000 Personen werden, die deutschlandweit durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschäftigt ist.

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Entscheidungshilfe beim Heizungswechsel: Der Wärmekompass ermittelt, welche Heizung den alten Kessel ersetzen kann

Berlin, 05.04.2019 – Wer vor der Entscheidung für eine neue Heizung steht, kann jetzt den Wärmekompass nutzen, der herstellerunabhängig Heizungssysteme hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Klimabilanz vergleicht. „Unser Kompass bietet privaten Heizungsbesitzern und -planern, aber auch Kommunalvertretern und Gewerbetreibenden, eine Berechnung mit einer unabhängigen Vollkostenanalyse auf Basis der tatsächlichen Verbrauchsdaten“, erklärt Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), die Funktionsweise. „Die Realität lässt sich zwar nicht eins zu eins in Algorithmen übersetzen, aber der Kompass kann eine Orientierung bieten“.

Mit dem Wärmerechner reagiert die AEE auf einen großen Bedarf: Rund zwei Drittel aller zentralen Heizungen sind veraltet und technisch ineffizient. Ein Austausch der Heizungsanlagen steht in vielen Kellern an. Der Wärmekompass liefert einen Überblick zu durchschnittlichen Anschaffungskosten und Betriebskosten sowie dem CO2-Ausstoß verschiedener Heizungen für unterschiedliche Gebäudetypen. Die Berechnungshintergründe basieren auf umfangreichen Daten des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart (IER, Universität Stuttgart). Dadurch ist der Wärmekompass in der Lage, Berechnungen für Altbauten, Neubauten, Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbeimmobilien und größere Gebäudekomplexe durchzuführen.

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Der Rechner stellt die Vollkosten von Gas- und Ölkesseln, Holzkesseln (auf Basis von Pellets, Hackschnitzeln, Scheitholz) sowie Wärmepumpensystemen einander gegenüber. Weiterhin werden entsprechende Kombinationen mit solarthermischen Anlagen zur Heiz- und Brauchwasserbereitstellung bereitgestellt. Es werden die jährlichen kapitalgebundenen, betriebsgebundenen und verbrauchsgebundenen Kosten für die einzelnen Wärmeversorgungstechnologien ermittelt. „Damit bietet der Wärmekompass für Heizungsbesitzer eine Grundlage zur Beurteilung und zum Vergleich der Gesamtkosten verschiedener Wärmeversorgungsoptionen“, sagt Dr. Ludger Eltrop, Abteilungsleiter Systemanalyse und erneuerbare Energien am IER, Universität Stuttgart. „So kann die Wettbewerbsfähigkeit der auf dem Markt befindlichen Heiztechnologien schnell und einfach verglichen werden.“

Vergleich der Treibhausgasbilanz von Heizungstechnologien

Abgerundet wird die Übersicht, indem der Wärmekompass auch die Menge an Treibhausgasen aufführt, die jeder Heizungstyp verursacht. So erhalten die Nutzer ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium an die Hand. Denn jeder, der jetzt auf eine neue Heizung umstellt, beeinflusst die deutsche Klimabilanz der Zukunft. Bis 2050 soll der Gebäudebestand nahezu klimaneutral werden. Das geht nur, wenn bereits heute begonnen wird, die Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen.

Mit dem Wärmekostenrechner können Bürgerinnen und Bürger, Akteure in Vermietung, Gewerbe und Projektierung sowie Kommunen auf ein überzeugendes Instrument für ihre Planungen einer modernen Heizung zurückgreifen. Es wird deutlich, dass sich die Erneuerbaren Energien in einigen Fällen bereits jetzt im Vergleich zu fossilen Energieträgern rechnen. „Dennoch benötigen wir erhöhte Anstrengungen im Wärmesektor, um die Kostennachteile in manchen Fällen auszugleichen, wie beispielsweise eine CO2-Bepreisung“, resümiert Brandt. Die Entscheidung für ein Heizungssystem sollten Hausbesitzer nicht ausschließlich mit Blick auf die aktuellen Öl- oder Gaspreise fällen. Die gewählte Option bindet den Eigentümer schließlich über einen Zeitraum von etwa 20 Jahre oder sogar mehr. Fällt die Wahl auf eine fossile Heizung, ist die Chance vertan sich von den unberechenbaren Öl- und Gaspreisen unabhängig zu machen. Wer bei der Berechnung ausschließlich CO2-neutrale Technologien berücksichtigen möchte, kann die fossilen Energieträger im Wärmekompass gleich zu Beginn ausklammern.

Rund um den Wärmekompass

Zum Wärmekostenrechner

Eine einminütige Animation gibt einen Einblick in die Funktionsweise des Rechners.

Energetische Sanierungen werden häufig für einzelne Gebäude separat geplant. Aus stadtplanerischer und auch energietechnischer Sicht ist es jedoch oftmals sinnvoller, die Planung über das Einzelgebäude hinaus auf ganze Komplexe oder Quartiere auszudehnen. Hier ergänzt der Leitfaden „Wärmewende für Quartiere“ den Rechner.

Die Leitfaden „Wärmewende für landwirtschaftliche Betriebe“ und „Wärmewende in kommunalen Liegenschaften“ zeigen zudem, dass die Wärmewende auch in landwirtschaftlichen Betrieben und kommunalen Liegenschaften schon heute möglich und wirtschaftlich darstellbar ist.

Foerderlogo_BMWi_400x300Gefördert wurde die Entwicklung des Wärmekompasses durch das Bundeslandwirtschaftsministerium über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).