Oberflächennahe Geothermie / Wärmepumpen

Die oberflächennahe Geothermie nutzt die Energie, die in den obersten Erdschichten bis 400 Meter oder dem Grundwasser gespeichert ist. Die hier herrschenden Temperaturen von 8 bis 12 Grad Celsius lassen sich auf verschiedene Arten nutzen und dienen sowohl zur Bereitstellung von Raumheizung und Warmwasser als auch von Klimakälte. Um die vorhandene Energie im flachen Untergrund zu nutzen, werden Wärmepumpen, Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden, Energiepfähle oder auch erdberührte Betonbauteile eingesetzt. Wärmepumpen können jedoch nicht nur die höheren Energien im Erdreich nutzen, auch die Umgebungsluft oder das Grundwasser können als Energiequellen für eine ganzjährig zuverlässige Wärmebereitstellung genutzt werden.

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Wärmepumpen im Altbau

Die Versorgung von Gebäuden mit Raumwärme und Warmwasser sowie die Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie machen rund 58 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland aus. Weiterlesen »

Wärmepumpen im Neubau

Ab 2016 treten neue Verordnung im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft, und Neubauten können die Energieeffizienzklassen A und A+ im Energieausweis nur noch erreichen, wenn sie Wärmepumpen nutzen, um Wärme zu erzeugen. Weiterlesen »