Offshore

Mit „Offshore-Windenergie“ bezeichnet man die Stromerzeugung aus Windkraft auf dem Meer. In Nord- und Ostsee stehen bereits Offshore-Windparks in den Gewässern Deutschlands, Dänemarks, Großbritanniens, Schwedens, Belgiens und der Niederlande. Sie sind durch Seekabel mit dem Stromnetz auf dem Festland verbunden.

Die hohen durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten auf See bieten große Energiepotenziale. Durch die Vergütungssätze der EEG-Novelle von 2009 wurden die Weichen für die Stromerzeugung aus Windenergie auf hoher See gestellt. Die Fertigstellung weiterer Projekte hängt auch von den politischen Rahmenbedingen ab, da über die hohen Projektkosten hinaus auch Netzausbau und Netzanschluss gewährleistet sein müssen.

Die Offshore-Windenergie durchlebt aktuell spannende Zeiten. Steile Kostenreduktionen, die absehbar sogar die Errichtung einiger Projekte ganz ohne Förderung ermöglichen, immer größere Energiebeiträge und ein Wachstum der Umsatz und Beschäftigtenzahlen machen diese Branche zu einem wichtigen Teil der deutschen Energiewende. In der neuen unregelmäßigen Reihe "Erneuerbare Energien im Portrait" widmet sich die AEE der Offshore-Windenergie.

Erhöhte EE-Wachstumsprognose weltweit

Die Internationale Energieagentur (IEA) gab in ihrem im Oktober 2016 veröffentlichten Medium-Term Renewable Market Report bekannt, dass die Erneuerbaren im Bezug auf die installierte Kapazität die Kohle als wichtigsten Energieträger erstmals überholt haben. Weiterlesen »

Bundestag verabschiedet EEG-Novelle

Am 8. Juli 2016 verabschiedete der Bundestag die EEG-Novelle 2016, deren Regelungen ab 1.1.2017 in Kraft treten. Die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen wird dann über Ausschreibungen ermittelt werden. Weiterlesen »