• Community Renewables

    In einem neuen englischsprachigen Podcast der AEE wird untersucht, welche Erfahrungen bei Ausbau der Erneuerbaren unterschiedliche Akteure der Bürger*innenenergie unter den Rahmenbedingungen der zweiten europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie machen. Der Podcast wird auf Soundcloud gehostet und jeden Donnerstag erscheint wöchentlich eine weitere Folge. Hören Sie die ersten Folgen ab sofort auch hier:

    Buehne_Community-Renewables-Podcast
  • Animation: Digitalisierung und Sektorenkopplung

    Um den Strom aus Wind und Sonne optimal zu nutzen, wird digitale Technik in an allen Bereichen der Energiewirtschaft zur Anwendung kommen – von der Energieerzeugung über die Netze bis zu den Verbrauchern. Damit sind viele Chancen, aber auch Herausforderungen verbunden, wie eine neue Animation der AEE verdeutlicht.Zur Animation geht es hier.

    Buehne_uve_FoSyWe_Digitalisierung
  • Neue AEE-Studie: Akzeptanz in der Fläche, Protest im Lokalen?

    Sozialwissenschaftliche Analyse zur Windenergie an Land

    Die Ergebnisse der neuen AEE-Studie zeigen: Die Zustimmung ist hoch. Doch es gibt auf kommunaler Ebene kein Allheilmittel, um die Unterstützung der Bürger*innen für die Energiewende zu gewinnen viel entscheidender ist, wie die Menschen beteiligt werden.

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  • Neuer Statusreport: Föderal Erneuerbar 2019/2020

    Zum Stand der Energiewende in den Bundesländern

    Der „Statusreport Föderal Erneuerbar 2019/2020“ bietet Daten, Fakten und Infografiken sowie Interviews mit den zuständigen Landesminister*innen, energiepolitische Analysen und Best-Practice-Beispiele, die die Schwerpunkte der jeweiligen Landesregierungen bei der Energiewende verdeutlichen.

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  • Zukunftsperspektive nach dem EEG: Sektorenkopplung

    Die neue AEE-Animation erklärt, welche Rahmenbedingungen die Sektorenkopplung als Strategie für Post-EEG-Anlagen ermöglichen. Denn ab 2021 fallen die ersten Anlagen aus der EEG Förderung und die Betreiber*innen fragen sich, wie es dann weitergehen soll: Recycling, Second Life, Repowering oder Weiterbetrieb?

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  • KOMM:MAG 2019

    Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen
    Die Dekarbonisierung unseres Lebens zur Eindämmung der Erderwärmung ist eine der größten Herausforderungen. Es gibt viele Bereiche, in denen etwas getan werden kann. Zwar wird in diesem Zusammenhang vor allem vom Strom- und Verkehrssektor gesprochen. Aber auch im Wärmebereich gilt es, neue Wege zu gehen. Immerhin entfielen im vergangenen Jahr 1.207 Milliarden Kilowattstunden des Endenergieverbrauch auf den Wärmesektor. 

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Mit Erneuerbaren Energien schaffen Kohleregionen und ländlich geprägte Kommunen den Strukturwandel

Berlin, 13. September 2019 – Erneuerbare Energien sind für Kohleregionen und ländlich geprägte Kommunen eine riesige Chance. Gerade Lausitz, Rheinisches oder Mitteldeutsches Revier finden in Deutschland gute Vorbilder, wie der Strukturwandel dank Erneuerbarer Energien gelingen kann.

Die Menschen in den Kohleregionen sorgen sich um ihre Arbeitsplätze. Das hat sich auch in den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg abgebildet. Der Blick in andere Regionen Deutschlands zeigt: Die Transformation von fossilen auf erneuerbare Energiequellen kann gelingen. „Der Rhein-Hunsrück-Kreis ist als erster Landkreis in der Bundesrepublik bilanziell CO2-neutral geworden – von dieser Erfolgsgeschichte können andere Regionen lernen und sehen, wie die Energiewende zum wirtschaftlichen Aufschwung von Regionen genutzt werden kann. Denn dezentrale Energieerzeugung schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern sorgt dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und von den Menschen akzeptiert wird“, sagte Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz.

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Robert Brandt, Geschäftsführer Agentur für Erneuerbare Energien, Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz und Marlon Bröhr, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises (v.l.n.r.) beim AEE-Pressegespräch "Erneuerbare Energien als Chance für Kommunen im ländlichen Raum"

Erfolgsrezept: Wertschöpfung und Partizipation

In den vergangenen 15 Jahren flossen so bereits etwa 105 Millionen Euro in das regionale Handwerk im Hunsrück. „Bis zum Jahr 2050 werden wir 290 Millionen Euro jährliche Energieimportkosten durch Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Zug-um-Zug in regionale Arbeitsplätze und Wertschöpfung umwandeln“, sagt Marlon Bröhr, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises. Damit hat sich der einst strukturschwache Kreis zu einer finanzstarken Region entwickelt, die nicht mehr von Abwanderung betroffen ist. Im Gegenteil: Gerade Familien ziehen wieder in die Region, denn von den Einnahmen aus Windenergie und anderen Technologien profitieren die Menschen in den Gemeinden: Das Geld fließt etwa in die Gemeindeentwicklung und Klimaschutzprojekte.

Mit Blick auf die Übertragbarkeit auf andere Kommunen spielen die politischen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. „Für eine erfolgreiche Energiewende brauchen wir stabile und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in Erneuerbare Energien von der Bundesregierung. Ich sage es ganz deutlich: Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wäre die Erfolgsstory des Rhein-Hunsrück-Kreises nicht wiederholbar. Hier muss sich dringend etwas ändern“, so Höfken.

Erneuerbare schaffen mehr Arbeitsplätze als Bergbau und Kohlekraftwerke zusammen

Erneuerbaren Energien haben also das Potenzial, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt abzufedern. Bereits 2016 waren in der Erneuerbare-Energien-Branche auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette –Anlagenbauer, Planer*innen, Betreiber und andere Dienstleister – in Brandenburg rund 19.000, in Sachsen 15.000 und in Nordrhein-Westfalen 46.000 Menschen beschäftigt – mehr als im Bergbau und in Kohlekraftwerken zusammen. Das zeigt nicht nur die ökonomische Ineffizienz des Kohlebergbaus, sondern vor allem das wirtschaftliche Potenzial von Erneuerbaren Energien. „Wir als AEE leisten Überzeugungsarbeit für eine 100 Prozent fossilfreie Energieversorgung“, sagt Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien: „Deshalb möchten wir mit Best-Practice-Beispielen wie dem Rhein-Hunsrück-Kreis zeigen, dass erneuerbare Technologien Zukunftsperspektiven bieten und Entscheiderinnen und Entscheider in den ländlichen Regionen ermutigen, den Wandel auf den Weg zu bringen.“

Pressekontakt
Agentur für Erneuerbare Energien e.V.
Ilka Müller
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