11. Effiziente Technik: Der Strom aus Erneuerbaren Energien wird immer günstiger

AEE_PV_Leistung_je_Investition_Jan18_72dpiDie Erneuerbaren Energien werden immer günstiger. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) vom März 2018 werden die Stromgestehungskosten Erneuerbarer Energie in Zukunft günstiger sein als die der konventionellen Stromproduktion. Für eine Photovoltaik-Anlage werden je nach Standort und Anlagentyp zwischen 4 und 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh) fällig. Im Jahr 2013 lagen die Stromgestehungskosten noch bei 8 bis 14 Cent/kWh. Noch günstiger kann der Strom mit 4 bis 8 Cent/kWh durch Onshore-Windkraftanlagen produziert werden. Im Verhältnis dazu kostet Strom aus Steinkohle zwischen 6 und 10 Cent/kWh. Höhere Installations- sowie höhere Betriebs- und Investitionskosten lassen die Stromgestehungskosten der Offshore-Windenergie laut Fraunhofer ISE auf Gestehungskosten von ungefähr 8 bis 14 Cent/kWh steigen. Im Vergleich zu 2013 konnten die Kosten allerdings um 66 Prozent reduziert werden.

Die Wettbewerbskraft der Erneuerbaren gegenüber der konventionellen Energietechnik nimmt weiter zu. Durch die Schaffung weiterer Absatzmärkte und den technischen Fortschritt werden Wind, Sonne und Co. noch günstiger, von den vermiedenen Umweltschäden ganz zu schweigen. Die guten Rahmenbedingungen wie das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) haben Effizienzsteigerungen bei Erneuerbaren-Energie-Technologien ermöglicht.

 

Für die Stromgestehungskosten von Erneuerbaren Energien bedeutet das, dass insbesondere Solar- und Windkraftanlagen künftig unter den Kosten der fossilen Kraftwerke liegen werden, so das Fraunhofer Institut. Andere Technologien wie die Biomasse bieten durch ihre Regelbarkeit den Vorteil, dass sie zum Einsatz kommen können, wenn das Wetter einmal nicht für Wind- und Solarenergie mitspielt.