• Animation: Digitalisierung und Sektorenkopplung

    Um den Strom aus Wind und Sonne optimal zu nutzen, wird digitale Technik in an allen Bereichen der Energiewirtschaft zur Anwendung kommen – von der Energieerzeugung über die Netze bis zu den Verbrauchern. Damit sind viele Chancen, aber auch Herausforderungen verbunden, wie eine neue Animation der AEE verdeutlicht.Zur Animation geht es hier.

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  • Neue AEE-Studie: Akzeptanz in der Fläche, Protest im Lokalen?

    Sozialwissenschaftliche Analyse zur Windenergie an Land

    Die Ergebnisse der neuen AEE-Studie zeigen: Die Zustimmung ist hoch. Doch es gibt auf kommunaler Ebene kein Allheilmittel, um die Unterstützung der Bürger*innen für die Energiewende zu gewinnen viel entscheidender ist, wie die Menschen beteiligt werden.

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  • Der neue BETD-Podcast

    Der BETD wurde aufgrund der aktuellen Gefahr durch COVID-19 abgesagt. Dennoch können Sie sich weiterhin in unserem BETD-Podcast über die wichtigsten Themen rund um den Energy Transition Dialogue informieren.
    Abonnieren Sie den Podcast auf der BETD-Website.

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  • Neuer Statusreport: Föderal Erneuerbar 2019/2020

    Zum Stand der Energiewende in den Bundesländern

    Der „Statusreport Föderal Erneuerbar 2019/2020“ bietet Daten, Fakten und Infografiken sowie Interviews mit den zuständigen Landesminister*innen, energiepolitische Analysen und Best-Practice-Beispiele, die die Schwerpunkte der jeweiligen Landesregierungen bei der Energiewende verdeutlichen.

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  • Zukunftsperspektive nach dem EEG: Sektorenkopplung

    Die neue AEE-Animation erklärt, welche Rahmenbedingungen die Sektorenkopplung als Strategie für Post-EEG-Anlagen ermöglichen. Denn ab 2021 fallen die ersten Anlagen aus der EEG Förderung und die Betreiber*innen fragen sich, wie es dann weitergehen soll: Recycling, Second Life, Repowering oder Weiterbetrieb?

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  • KOMM:MAG 2019

    Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen
    Die Dekarbonisierung unseres Lebens zur Eindämmung der Erderwärmung ist eine der größten Herausforderungen. Es gibt viele Bereiche, in denen etwas getan werden kann. Zwar wird in diesem Zusammenhang vor allem vom Strom- und Verkehrssektor gesprochen. Aber auch im Wärmebereich gilt es, neue Wege zu gehen. Immerhin entfielen im vergangenen Jahr 1.207 Milliarden Kilowattstunden des Endenergieverbrauch auf den Wärmesektor. 

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Was kann ich Zuhause für die Energiewende tun?

Die Corona-Krise hat das öffentliche Leben fast lahmgelegt. Im Beruflichen wie im Privaten spielt sich derzeit für die Mehrheit der Bevölkerung das Leben vor allem in den eigenen vier Wänden ab. Selber kochen, Blumen umpflanzen sind nur ein paar der Aktivitäten, die jetzt auf dem Plan stehen. Warum nicht auch die Zeit nutzen, um sich der Energiewende zuhause zu widmen? Wir wollen Ihnen mit dieser Reihe regelmäßig Anregungen geben und freuen uns auf Feedback und Vorschläge Ihrerseits.

Zugegeben, die aktuelle Situation ist für niemanden einfach, aber sie birgt auch sehr viele Chancen: Unser Schulsystem erhält ein überfälliges Upgrade in Sachen digitale Bildung, die New-Work-Bewegung findet mehr Gehör, der unverzichtbare Ausbau der digitalen Infrastruktur wird stärker vorangetrieben und die Wertschätzung gegenüber Arbeitnehmer*innen im Gesundheitssystem und im Verkauf steigt wieder.

Ein weiterer positiver Effekt kann für den Klimaschutz entstehen. Zwar sind bereits jetzt die CO2-Emissionen gesunken, doch dies wird nicht von Dauer sein. Vielmehr ist davon auszugehen, dass wir nach Corona-Krise einen Rebound-Effekt erleben werden, weil sich viele Menschen dazu entschließen, jetzt mal so richtig schön in den Urlaub zu fliegen, abends zum Theater mit dem Auto zu fahren oder Unternehmensmeetings rund um den Globus nachzuholen. Wir können die aktuelle CO2-Entwicklung nur nachhaltig bremsen, wenn wir unser Verhalten langfristig ändern und die neu gewonnene Zeit zuhause nutzen, damit anzufangen. Um zu schauen, wie hoch der eigene CO2-Abdruck ist, lohnt ein Blick in die eigens dafür eingerichteten Rechner des Umweltbundesamtes (UBA) und des WWF.

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Großes Einspar- und klimafreundliches Potential liegt beispielsweise bei dem Strom, den wir nutzen. Einerseits lohnt es sich, den eigenen Stromverbrauch genauer zu analysieren, also „Stromfresser“ zu identifizieren, und eigene Gewohnheiten zu beobachten, um so zu sehen, wo der Stromverbrauch reduziert werden kann. Ist der eigene Stromverbrauch erst einmal gecheckt, lohnt sich ein Blick auf den eigenen Stromanbieter. Aus Gewohnheit wechseln wir Stromanbieter meist genauso selten wie Versicherungen. Dabei lohnt es sich. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Ökostromanbieter: EWS Schönau und Naturstrom sind nur ein paar Beispiele. Tests und Ökosiegel wie Grüner Strom Label und OK Power helfen bei der Entscheidungsfindung. Alternativ lohnt sich auch ein Blick auf’s eigene Dach oder den Balkon. Vielleicht kommt ja doch eine Solaranlage in Frage oder eine alternative Wärmetechnologie. Beispiele auch für Mieter*innen, eigene Solarpanels zu installieren, bietet diese Broschüre des Bündnis Bürgerenergie. Telefonisch und online gibt es zahlreiche Beratungsangebote, wie beispielsweise von Solarwende Berlin, zu Technologien und Förderungen.

Neben der Überprüfung der eigenen CO2-Emissionen im Alltag empfehlen wir gleichzeitig, sich mit etwas Schönem zu beschäftigen: dem zukünftigen Urlaub. Nicht wenige mussten in den vergangenen Tagen ihren Osterurlaub abblasen oder wissen noch nicht, ob ihre Reise etwa nach Irland im Juni wie gewohnt stattfinden kann. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr niedrig. Das trübt die Stimmung. Also planen wir einfach für den Urlaub nach Corona, natürlich nicht mit sofortigen Buchungen, sondern vielmehr mit einer neuen Aufgabe für den Urlaub. Warum nicht einfach mal das Experiment wagen und einen energiewendefreundlichen Urlaub planen? Einerseits spricht nichts dagegen, für die eigenen Flüge zukünftig Kompensationszahlungen auszuprobieren. Nun ist endlich Zeit, mal zu sehen, was es hier für verschiedene Anbieter gibt. Andererseits kann der nächste Urlaub auch einfach in eine deutsche Region oder in angrenzende Länder unternommen werden. Es gibt zahlreiche wunderschöne Radwege und auch eine Zugreise kann sehr reizvoll sein.

Und, wenn wir schon vom Zugfahren sprechen. Es gab früher ein Angebot der Deutschen Bahn, welches Urlaubsreisen und auch Geschäftsreisen angenehmer gemacht hat. Jeder, der schon einmal mit einem Nachtzug unterwegs war, vermisst diese Option. Gut, dass sich derzeit eine Petition für ihre Wiedereinführung einsetzt – zumindest schon einmal zwischen Berlin, Brüssel und Paris. Wem das nicht reicht, dem steht es natürlich offen, selber aktiv zu werden. Wie angenehm das sein kann, konnte man bis zum Start der Corona-Krise mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) erleben: 18 Nightjet-Linien steuerten verschiedene Ziele an.

Folge zwei lesen Sie im nächsten Newsletter.


Pressekontakt

Anika Schwalbe

Tel.: 030 / 200 535 52
a.schwalbe@unendlich-viel-energie.de