• Werden Sie Modellkommune!

    Von fachlicher und kommunikativer Betreuung profitieren
    Plant Ihre Stadt, Gemeinde, Stadtwerk oder Landkreis die Umstellung oder den Ausbau der Wärmeversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien? Haben Sie Interesse an einer kostenfreien, fachlichen sowie kommunikativen Begleitung? Dann werden Sie Modellkommune in unserem Projekt "Kommunale Wärmewende".

    Buehne_Modellkommune
  • KOMM:MAG 2019

    Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen
    Die Dekarbonisierung unseres Lebens zur Eindämmung der Erderwärmung ist eine der größten Herausforderungen. Es gibt viele Bereiche, in denen etwas getan werden kann. Zwar wird in diesem Zusammenhang vor allem vom Strom- und Verkehrssektor gesprochen. Aber auch im Wärmebereich gilt es, neue Wege zu gehen. Immerhin entfielen im vergangenen Jahr 1.207 Milliarden Kilowattstunden des Endenergieverbrauch auf den Wärmesektor. 

    Buehne_KOMM-MAG-2019
  • Bundesländervergleich Erneuerbare Energien 2019

    Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sind Vorreiter

    Die regelmäßige Bundesländervergleichsstudie von AEE, DIW Berlin und ZSW Baden-Württemberg wurde heute veröffentlicht. Die Ergebnisse machen die Fortschritte bei der föderalen Energiewende transparent.

    Buehne_BL-Studie-2019
  • Anhaltend hohe Akzeptanz der Erneuerbaren

    Die eindeutige Botschaft der AEE-Umfrage: 89 Prozent der Bevölkerung unterstützen einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren, weitere 64 Prozent befürworten Erneuerbare-Energie-Anlagen in ihrer Nachbarschaft.

    Buehne_Akzeptanz-2019_FFF
  • Zukunftsperspektive nach dem EEG: Sektorenkopplung

    Die neue AEE-Animation erklärt, welche Rahmenbedingungen die Sektorenkopplung als Strategie für Post-EEG-Anlagen ermöglichen. Denn ab 2021 fallen die ersten Anlagen aus der EEG Förderung und die Betreiber*innen fragen sich, wie es dann weitergehen soll: Recycling, Second Life, Repowering oder Weiterbetrieb?

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Wechsel zum Ökostromanbieter spart Geld und fördert die Energiewende

Das Onlinemagazin www.solarserver.de geht im Mai 2015 auf eine Meldung des Internetvergleichsportals CHECK24.de ein, das untersucht hat, wie häufig Stromkunden zu Ökostromanbietern wechseln. Demnach haben 63 Prozent aller Verbraucher, die in den vergangenen zwei Jahren über das Vergleichsportal ihren Stromanbieter gewechselt haben, einen Ökostromtarif gewählt. Allerdings entschieden sich davon nur sieben Prozent für nachhaltigen Ökostrom - 56 Prozent wählten lediglich einen Basis-Ökostromtarif. Und das, obwohl auch der Wechsel zu nachhaltigen Ökostromtarifen Kosten sparen kann – Check24 gehe von 462 Euro pro Jahr für Familien aus.

Wie Stromkunden einen nachhaltigen Ökostromanbieter erkennen, erklärt ein Artikel des Fachmagazins Erneuerbare Energien. Autor Ulf Kuhn macht deutlich, dass Ökostromlabel den Kunden die Anbeiterwahl erleichtern. In Deutschland gäbe es einige seriöse Ökostromlabels, welche die zertifizierten Stromanbieter zu Investitionen in Erneuerbare Energien und zur Modernisierung ihrer Anlagen zur Ökostromerzeugung verpflichten. Die zwei Wichtigsten seien das OK-Power Label und das Grüner Strom Label. Da diese von zahlreichen gemeinnützigen Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Verbraucherzentralen getragen werden, sei deren Aussagekraft besonders hoch.

Umweltbewusste Verbraucher könnten die Energiewende mit einem Wechsel zu einem Ökostromtarif oder zu einem Ökostromanbieter die Energiewende unterstützen, sofern er mit einem seriösen Label oder Zertifikat ausgezeichnet wurde. Kuhn stellt darüber hinaus verständlich dar, was es mit RECS-Zertifikaten auf sich hat. Dabei handele es sich um europaweit gültige Ökozertifikate für Strom. Oft käme es vor, dass deutsche konventionelle Stromanbieter solche Zertifikate kauften, damit ihren konventionell erzeugten Strom „umetikettierten“ und anschließend als Ökostrom verkauften. Kuhns eindeutiges Fazit: „Dadurch wird der Ökostromanteil im Endeffekt reduziert, wodurch kein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht. Bei der Wahl eines Ökostromtarifs sollte man RECS-zertifizierte Angebote deshalb besser meiden.“

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.