Biomasse

Bioenergie wird aus dem Rohstoff Biomasse gewonnen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie in Form von Energiepflanzen, Holz oder Reststoffen wie etwa Stroh, Biomüll oder Gülle. Bioenergie ist unter den Erneuerbaren Energieträgern der „Alleskönner“: Sowohl Strom, Wärme als auch Treibstoffe können aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse gewonnen werden.

Da Biomasse rund um die Uhr verfügbar und flexibel einsetzbar ist, kommt ihr eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu. Die Bioenergie bietet der Landwirtschaft ein zusätzliches Standbein und stärkt durch die dezentrale Nutzung zudem die kommunale Wertschöpfung. Werden lokale Synergien erschlossen und Kreisläufe geschlossen, kann die Nutzung von Bioenergie zum Motor der ländlichen Entwicklung werden und gleichzeitig können Energiekosten deutlich gesenkt werden.

Der Flächenbedarf der Bioenergie stellt auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht in Frage. Für deren Anbau werden in Zukunft nämlich weniger Flächen benötigt: Bevölkerungsrückgang und steigende Erträge machen das möglich. Die Ackerfläche kann natürlich nur einmal verplant – aber Biomasse steht auch in Form von Reststoffen aus der Futter- und Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung, beispielsweise Rübenblätter, Gülle, Mist und Nebenprodukte wie Kartoffelschalen.  

Energie-Kommune des Monats: Geisa

Im thüringischen Geisa ist die Historie mindestens so präsent wie die Erneuerbaren Energien, durch welche die Kommune die regionale Wertschöpfung steigert, das Klima schützt und innovative Lösungen an den Start bringt. Aus diesem Grund zeichnet die AEE Geisa nun als Energie-Kommune des Monats aus. Weiterlesen »

Landwirtschaft im Wandel

Neben Tierwohl und Pflanzendünger sorgt nun auch die aktuelle Klimadebatte dafür, dass die Landwirtschaft wieder in den Fokus gerät. Der CO2-Ausstoß ist hoch, doch schon längst hat bei etlichen in der Branche ein Umdenken begonnen. Die Verleihung des CERES-Awards würdigt dies und zeigt anhand... Weiterlesen »