Biomasse

Bioenergie wird aus dem Rohstoff Biomasse gewonnen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie in Form von Energiepflanzen, Holz oder Reststoffen wie etwa Stroh, Biomüll oder Gülle. Bioenergie ist unter den Erneuerbaren Energieträgern der „Alleskönner“: Sowohl Strom, Wärme als auch Treibstoffe können aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse gewonnen werden.

Da Biomasse rund um die Uhr verfügbar und flexibel einsetzbar ist, kommt ihr eine bedeutende Rolle bei der Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien zu. Die Bioenergie bietet der Landwirtschaft ein zusätzliches Standbein und stärkt durch die dezentrale Nutzung zudem die kommunale Wertschöpfung. Werden lokale Synergien erschlossen und Kreisläufe geschlossen, kann die Nutzung von Bioenergie zum Motor der ländlichen Entwicklung werden und gleichzeitig können Energiekosten deutlich gesenkt werden.

Der Flächenbedarf der Bioenergie stellt auch die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht in Frage. Für deren Anbau werden in Zukunft nämlich weniger Flächen benötigt: Bevölkerungsrückgang und steigende Erträge machen das möglich. Die Ackerfläche kann natürlich nur einmal verplant – aber Biomasse steht auch in Form von Reststoffen aus der Futter- und Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung, beispielsweise Rübenblätter, Gülle, Mist und Nebenprodukte wie Kartoffelschalen.  

Globale Rapsernte erreicht neuen Höchstwert

Angesichts einer voraussichtlich größeren Ernte in Russland und Australien dürfte die globale Rapserzeugung 2022/23 einen neuen Höchstwert erreichen. Das US-Landwirtschaftsministeriums erwartet mit 82,5 Mio. t Raps einen neuen Höchstwert. Weiterlesen »

Rapsaussaat bis in die erste Septemberdekade möglich

Regional behindern in diesem Jahr ausgebliebene Niederschläge die Bestellung und Aussaat der Felder mit Winterraps. Vor diesem Hintergrund verweist die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. auf die Möglichkeit, mit modernen spätsaatverträglichen Rapssorten noch in der ersten... Weiterlesen »

Massiver Anstieg der EU-Importe an Sonnenblumenkernen  

Nach Angaben der EU-Kommission hat sich der Außenhandel mit Raps und Sonnenblumenkernen zwar verändert, aber nicht so stark wie erwartet. Auslöser war das stark eingeschränkte Exportpotenzial der Ukraine, wichtigster Lieferant für Ölsaaten, Ölschrote und insbesondere Sonnenblumenöl. Weiterlesen »

Rapsanbau mit hoher Wirtschaftlichkeit

Rückenwind für die neue Rapsaussaat im August/September ergibt sich aus den Rahmenbedingungen in Folge des Ukraine-Krieges. Nach Einschätzung der UFOP ist der Raps mit der höchsten Wirtschaftlichkeit unter den Ackerbaukulturen gut aufgestellt. Weiterlesen »