Kosten

Die Kosten der endlichen Energieressourcen Öl, Erdgas und Kohle steigen kontinuierlich an. Der Rohölpreis hat sich seit dem Jahr 2002 trotz Wirtschaftskrise mehr als vervierfacht: im Jahr 2013 kostete ein Barrel (159 Liter) Öl durchschnittlich mehr als 105 Dollar. Auch der Weltmarktpreis für Steinkohle ist im selben Zeitraum von knapp 45 Euro pro Tonne um fast 80 Prozent auf durchschnittlich mehr als 79 Euro pro Tonne gestiegen. Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Energie und der Verknappung der endlichen Ressourcen wird sich dieser Trend zweifellos fortsetzen

Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie stehen hingegen dauerhaft und zu langfristig kalkulierbaren Kosten zur Verfügung. Während die herkömmlichen Energieträger immer teurer werden, sind die Kosten für Erneuerbare Energien in den letzten 15 Jahren bereits um etwa die Hälfte gesunken. Bis 2020 strebt die Branche eine weitere Kostensenkung von 40 Prozent an.

Der derzeit noch notwendigen Förderung Erneuerbarer Energien steht ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen gegenüber. Beim Einsatz von Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden, die sich nicht in deren Preisen spiegeln. Erneuerbare Energien vermeiden Klimaschäden und Kosten für Energieimporte. Die Einspeisung von Erneuerbaren Energien senkt zudem den Strompreis an der Börse. Sie bringen so insgesamt mehr Nutzen für die gesamte Volkswirtschaft, als ihre Förderung kostet.