Kein Ausbau Erneuerbarer Energien im Wärme- und Verkehrssektor

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch lag im Jahr 2014 bei 11,1 Prozent, was eine Steigerung um 0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2013: 10,4 Prozent). Das ergaben die ersten Daten zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik. Die Entwicklung verteilt sich dabei ungleich auf die drei Bereich Wärme, Verkehr und Strom: Während der Anteil der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich stagnierte, verringerte er sich im Verkehrssektor sogar – auf 5,4 Prozent. Zuwächse gab es nur im Sektor Strom. Der Anteil von Sonne, Wind & Co. am deutschen Bruttostromverbrauch beträgt mittlerweile 27,8 Prozent und liegt höher als der Beitrag der Braunkohle.

Unterm Strich vermieden Erneuerbare Energien rund 148 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen.

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