Bundesnetzagentur trifft Maßnahmen zur Fristverlängerung

Logo_BWE_400x300Berlin, 24. März 2020. "Wir begrüßen, dass die Bundesnetzagentur heute einige Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, mit denen auf die schleppende Umsetzung von erteilten Zuschlägen bei der Windenergie an Land reagiert wird. Der Bruch von Lieferketten auch innerhalb bisher recht stabiler europäischer Wertschöpfungsnetzwerke infolge der Corona-Krise erschwert den Zeitplan im Neubau von Windenergieanlagen in vielen Bundesländern.

Die pragmatische Herangehensweise der Bundesnetzagentur, die in Rückkopplung mit dem Bundeswirtschaftsministerium nicht auf die Fristen des EEG zu bestehen, zeigt, dass die Politik sichtbare Probleme zügig angeht“, so Hermann Albers Präsident Bundesverband WindEnergie. Um hier aber rechtssichere Fristverlängerungen zu erreichen, bleibe eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen unumgänglich.

"Wir setzen darauf, dass in geordneten Gesetzgebungsverfahren die Energiewende beschleunigt fortgesetzt wird. Gerade die Windenergie an Land sorgt durch lokale Verankerung, regionale Wertschöpfung und eine starke Verankerung im deutschen und europäischen Maschinenbau für eine stabile Wertschöpfung. Heute schon gewährleisten wir Versorgungssicherheit und können mit einem mutigen Schritt in die Sektorenkopplung bestehenden Abhängigkeiten von Rohstoffimporten entgegenwirken. Schon in der Finanzkrise waren die Windenergie und die übrigen Erneuerbaren ein Stabilitätsanker. Dies wollen und können wir erneut sein“, machte Hermann Albers deutlich.

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