Förderung

Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist politischer und gesellschaftlicher Konsens. Um eine nachhaltige Energiewende möglichst rasch zu bewältigen, werden die Erneuerbaren-Energien-Technologien staatlich gefördert.

Im Stromsektor ist das wichtigste Förderinstrument das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Durch Vorrang für Ökostrom und festgelegte Vergütungssätze für die erneuerbar erzeugte Elektrizität werden Investitionen in Erneuerbare Energien planbar gemacht und lohnen sich für Energieversorger wie Privatpersonen gleichermaßen.

Erneuerbare Wärme wird auf Bundesebene vorrangig über ein Marktanreizprogramm gefördert, mit welchem der Kauf von Technologien wie Solarthermie, Holzpellet- oder Hackschnitzelheizungen finanziell unterstützt wird. Zudem werden im Erneuerbare-Wärme-Gesetz Vorgaben zur Nutzung dieser Technologien in Neubauten gemacht. Teilweise gibt es auch zusätzlich auf Landes- und kommunaler Ebene Vorgaben und Förderinstrumente zur Nutzung erneuerbarer Wärme.

Im Verkehrssektor erfolgt die Förderung Erneuerbarer Energien hauptsächlich über Mindestquoten für Biokraftstoffe sowie über Forschungsprogramme für alternative Antriebstechnologien und Kraftstoffe. 

Die staatliche Förderung von Atomkraft, Stein- und Braunkohle betrug im Strombereich von 1970-2014 rund 446 Mrd. €. Immer noch subventioniert Deutschland fossile Energien. Das gefährdet ein Gelingen der Energiewende.

rubrik_politik_blau

Rechnen mit Pippi Langstrumpf

Mit Augenzwinkern: Der monatliche Kurzschluss der Agentur für Erneuerbare Energien behandelt stets ein Thema der aktuellen energiepolitischen Debatte. Im Oktober 2014 geht es um den Subventionsbericht Energie aus dem Hause Oettinger. Weiterlesen »