Klimaschutz

Der Großteil unserer Energieversorgung basiert auf den fossilen Energiequellen Erdöl, Kohle und Gas. Sie setzen bei ihrer Verbrennung große Mengen von Kohlendioxid (CO2) frei. Es trägt erheblich zum Klimawandel bei, der zu einer durchschnittlichen Erwärmung der Erdatmosphäre um 0,8 Grad Celsius im vergangenen Jahrhundert geführt hat. Die Folgen davon sind unter anderem der Anstieg des Meeresspiegels, die Zunahme von Stürmen und Dürren und das Abschmelzen der Gletscher. Damit der Klimawandel nicht ungebremst fortschreitet, muss der Ausstoß von Treibhausgasen erheblich gesenkt werden. Das ist nur durch mehr Energieeffizienz und die Ablösung fossiler Energieträger durch Erneuerbare Energiequellen möglich.

In Deutschland wächst der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Energieversorgung und damit auch ihr Beitrag zum Klimaschutz. Im Jahr 2013 haben die regenerativen Energien in Deutschland den Ausstoß von knapp 148 Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden. Ohne die Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Bioenergie würden die gesamten THG-Emissionen Deutschlands um über 15 Prozent höher liegen.

Im Jahr 2020 will die Erneuerbare-Energien-Branche 287 Millionen Tonnen CO2 im Jahr vermeiden. Sie sind damit die Schlüsseltechnologie, um die CO2-Emission in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Kyoto-Referenzjahr 1990 zu senken. Um die fossilen Energiequellen in einem für den Klimaschutz erforderlichen Umfang zu ersetzen, sind allerdings noch erhebliche Anstrengungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien notwendig.

Klimaschutzplan 2050 - Plan ohne Kontur

Dr.-Ing. e.h. Fritz Brickwedde, Präsident Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V..kritisiert den Entwurf des Klimaschutzplans: "Auf einem derart schwammigen Boden lässt sich kein wirksamer Klimaschutz verankern." Weiterlesen »