Faktencheck Energiewende

Der Stern-Beitrag steigt sofort mit Kritikpunkten an der Energiewende ein: Das „Megaprojekt“ sei teuer, kompliziert und langwierig und berge Risiken. Mit einem „Faktencheck“ will der Beitrag klären, ob die Stromrechnung steigen wird und ein Blackout droht. Auf dem Prüfstand stehen die Themen Kosten, Nutzen, Versorgungssicherheit, Stromüberangebot und Netzausbau. Jeder These folgen zwei bis drei Absätze mit Erklärungen und Daten. So beschreibt der Artikel also den Zusammenhang von sinkenden Börsenstrompreisen und steigender EEG-Umlage sowie das Verhältnis zwischen dem steigenden Ökostromanteil und konstanter Einspeisung von Braunkohlestrom.

Die Ausweitung des Begriffs Energiewende auf die Sektoren Wärme und Verkehr findet im Artikel leider kaum statt und wird lediglich im Abschnitt zum Thema „Power-to-Gas“ angedeutet.

Nutzern, die an kurzen und knappen Beiträgen im Form eines Faktenchecks interessiert sind, sei auch eine Zusammenstellung von zehn kurzen Radiobeiträgen von SWR3 empfohlen. Auch bei den bereits im Juni 2016 veröffentlichten Beiträgen mit einer Länge von jeweils maximal zwei Minuten liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Energiewende im Stromsektor. Thematisiert werden u.a. der Umbau der Energiekonzerne, der Atomausstieg und die Endlagerfrage, Stromspeicher und intelligente Netze.

Dieser Artikel wurde im Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien, veröffentlicht.