Green Wind Energy weiht Windpark Vormark/Prignitz ein

GWE_Logo_400x300Berlin, 17. Juli 2017. Der Projektentwickler Green Wind Energy hat im nordwestlichen Brandenburg eines der aktuell größten Repoweringprojekte Deutschlands fertiggestellt. 14 neue, 200 Meter hohe Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 48,3 Megawatt können jetzt mehr als 30.000 Haushalte mit Strom versorgen. Green Wind Energy hat zudem im Rahmen der Projektentwicklung ein Umspannwerk südlich des Windparks errichtet und ein Regionalbüro vor Ort eröffnet.

14 neue Anlagen
Innerhalb von sechs Monaten wurden im Windpark Vormark zwischen Kuhbier und Kuhsdorf 14 alte Windenergieanlagen zurückgebaut und durch 14 neue, effizientere Anlagen ersetzt. Jede der 14 WEA hat eine Gesamthöhe von 200 Metern. Die Errichtung der neuen WEA mit einer Nennleistung von je 3.450 kW (vorher 1.500 kW) erfolgte innerhalb von drei Monaten. Damit wurden aus 21,0 MW Nennleistung nun 48,3 MW. Der Energieertrag erhöhte sich durch das Repowering auf das ca. Vierfache.

In der Region verankert
Zur offiziellen Einweihung waren rund 200 Bürger und Mitstreiter zum Windparkfest gekommen. Marco Radloff, Bürgermeister der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz), begrüßte die Gäste: "Wir freuen uns, den Windpark einweihen zu können. Mit Green Wind Energy haben wir einen Partner, der die Interessen und Bedenken der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) ernst nimmt." Green Wind ist in der Region schon seit vielen Jahren aktiv - nicht zuletzt aufgrund des persönlichen Engagements von Geschäftsführer Manuel Lasse, gebürtiger Pritzwalker: "Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Bevölkerung", so Lasse, "war wesentlich dafür verantwortlich, dass wir nach einem komplexen Genehmigungsmarathon eine reibungslose Bauphase und Inbetriebnahme umsetzen konnten."

Grabbeigaben gefunden
Die Bauarbeiten wurden zum Schutz der Brutvögel komplett im Winter durchgeführt. 170 Schwertransporte für die Anlieferung von Turmsegmenten, Gondeln und Rotorblättern waren erforderlich, ca. 120 Betonmischer fütterten die Fundamente, um die 1.300 Tonnen Stahl wurden in den Fundamenten verbaut, 17,6 Kilometer Kabel verlegt. Beim Bodenaushub stießen die Bauarbeiter auf historische Grabbeigaben aus dem Jahr 200 nach Christus, die dem Land Brandenburg übergeben wurden.

Habitate und Nester angelegt
Als Ausgleichsmaßnahmen wurden baufällige und aus Gemeindesicht nicht mehr benötigte Gebäude in Kuhbier, Tacken und Groß Woltersdorf abgerissen. Baumpflanzungen und das Anlegen einer Streuobstwiese erfolgen in der kommenden Pflanzperiode. Für die geschützten Zauneidechsen, die vereinzelt auf alten Kranstellflächen vorkommen, wurde ein Ersatzhabitat angelegt. Die Fledermäuse haben an drei Stellen in der Umgebung Ersatzkästen bekommen, und für die Rauchschwalben wurden Nester aufgehängt.

Regionalbüro für technische Betriebsführung
Green Wind hat nahe des Windparks ein eigenes Büro in Groß Pankow eröffnet (im Rathaus am Steindamm 21), von dem aus mit zunächst zwei Mitarbeitern die 14 WEA in Kuhbier/Kuhsdorf und insgesamt nahezu 180 Megawatt in der Prignitz technisch überwacht werden.


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